Grüner Bundestagsabgeordneter: „Nervende Schüler erschießen!“


Coat of arms of Konstanz

Coat of arms of Konstanz

Was ist das beste Mittel gegen nervige Schüler? Die Antwort von Till Seiler, Lehrer und neuer Bundestagsabgeordneter der Grünen: „Wenn ich kein Pazifist wäre, würde ich sagen: erschießen (eignet sich auch für nervige Kollegen, Eltern, Schulleiter etc.)“. Dieser Text erschien in einer Abizeitung – und sorgt jetzt für Ärger.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Till Seiler hat für Entsetzen in Konstanz gesorgt. In der Abi-Zeitung der Schule, an der er noch bis vor Kurzem unterrichtet hatte, schrieb Seiler auf die Frage, was er gegen nervige Schüler empfehle, wörtlich: »Wenn ich kein Pazifist wäre, würde ich sagen: erschießen«. Das gelte auch für nervige Kollegen, Eltern und Schulleiter. Wie der Südkurier berichtet, reagierte der Elternbeirat der Schule schriftlich. Das gehe überhaupt nicht, weder für einen Lehrer noch für einen Grünen, Pazifisten oder Bundestagsabgeordneten. Der grüne Politiker ist von den Reaktionen überrascht. Er stelle mit Bedauern fest, »dass man seine Ironie nicht verstanden habe«, sagte Seiler.

Der Konstanzer Grünen-Bundestagsabgeordnete Till Seiler steht in der Kritik.

Der Konstanzer Grünen-Bundestagsabgeordnete Till Seiler steht in der Kritik.

Der Konstanzer Grünen-Bundestagsabgeordnete Till Seiler steht in der Kritik.

Till Seiler, neuer Bundestagsabgeordneter der Grünen, löst unter Konstanzer Eltern Entsetzen aus. In der Abizeitung des Ellenrieder-Gymnasiums, an dem er bis vor wenigen Wochen noch unterrichtet hat, wird Till Seiler unter anderem gefragt, was das beste Mittel gegen nervige Schüler sei. Seiler schreibt: „Wenn ich kein Pazifist wäre, würde ich sagen: erschießen (eignet sich auch für nervige Kollegen, Eltern, Schulleiter etc.)“. In einem anonymen Brief schreiben „Betroffene aus Konstanz“: „Wenn man an die Geschehnisse von Winnenden denkt, gehört ein Lehrer, der solche Äußerungen gegenüber Schülern tätigt, weder an eine Schule und noch weniger als Vertreter in den deutschen Bundestag.“ Weiterlesen