Discount-Urlaub in Tunesien


Djerba (Tunisia).

Djerba (Tunisia).

Für den tunesischen Tourismus ist es eine schwarze Saison: Die Einnahmen sind seit Jahresbeginn um rund die Hälfte eingebrochen. Aus Angst vor Ausschreitungen meiden viele Touristen das Land. Doch manche Deutsche kommen gerade jetzt ins postrevolutionäre Tunesien: Denn es ist billig wie nie.

Das Kamel Fatima langweilt sich. Es hat heute kaum Touristen auf seinem Rücken gehabt. Der weiße Sandstrand von Hammamet ist für diese Jahreszeit ziemlich leer, im türkisfarbenen Meer plantschen nur weniger Schwimmer. Und die Bettenburgen sind alles andere als ausgebucht. Im ersten Halbjahr sind 40 Prozent weniger Touristen nach Tunesien gekommen als im vergangenen Jahr. Das trifft die Branche hart.

Viele Hotelanlagen in Tunesien – wie hier auf Djerba – sind leer. Aber es soll Licht am Ende des Tunnels geben. „Seit den Pfingstferien geht es aufwärts“, sagt Maike Mahmoud vom deutschen „Club Magic Life“. „Allerdings haben wir auch ziemlich viele arabische Gäste gehabt, die uns unterstützt haben, auch aus Tunesien selber. Aber der deutsche und österreichische Markt ist jetzt wieder am Laufen und wir erwarten im August sehr viele Gäste aus Österreich und Deutschland.“

Wohl auch dank der Kampfpreise: Eine Woche Halbpension in Hammamet inklusive Flug ab Deutschland kostet gerade mal 300 Euro. So billig lässt sich selbst in Deutschland kaum Urlaub machen. Weiterlesen

Weil sie den Namen „Osama“ gehört hatte, löste eine Frau auf der A1 einen Bombenalarm aus.


Weil sie das Gebet eines tunesischen Busnachbarn bedrohlich fand, hat eine Frau Bombenalarm ausgelöst und eine stundenlange Sperrung der A1 verursacht.

Weil sie den Namen "Osama" gehört hatte, löste eine Frau auf der A1 einen Bombenalarm aus.

Weil sie den Namen "Osama" gehört hatte, löste eine Frau auf der A1 einen Bombenalarm aus.

Spezialkräfte der Polizei rückten mit Spürhunden an, sperrten die A1 zwischen Grundbergsee und Posthausen und durchsuchten den Reisebus. Weiterlesen