Die Regierung „Israels“ gibt sich einsichtig nach den Massenprotesten


Nach den größten sozialen Protesten der israelischen Geschichte hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein Expertenteam beauftragt, die Forderungen der Demonstranten zu überprüfen. Allerdings leidet das Land auch unter der Finanzkrise. Die Regierung hat dadurch kaum Spielraum für Reformen.

Nach den Massenprotesten in Israel

Nach den Massenprotesten in Israel

„Die Regierung hat verstanden“ – das ist die Botschaft, die Ministerpräsident Netanjahu nach den Massenprotesten in Tel Aviv, Jerusalem und vielen weiteren Städten für die Bürger hat. „Wir werden wirklich zuhören, die Notstände anschauen und uns Lösungsvorschläge anhören. Am Ende werden wir machbare Lösungen prüfen. Aber das alles muss überlegt und ausgewogen sein.“ Weiterlesen

Broker befürchten schwarzen Montag


Telefon

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Die Herabstufung der USA könnte die Talfahrt der Finanzmärkte weiter beschleunigen. Per Telefon versucht die Politik den ganz großen Crash zu verhindern – bevor am Montag die Börsen öffnen.

e Situation ist beispiellos: In Europa gärt eine bedrohliche Schuldenkrise und zugleich verlieren die hoch verschuldeten USA ihre Top-Bonität. Ein gefährlicher Cocktail für die Finanzmärkte, die bereits in der vergangenen Woche deutlich abgestürzt sind. Bevor am Montag Märkte für Aktien, Anleihen und Devisen eröffnen, ringt die Politik deshalb um eine gemeinsame Haltung.

Die Angst vor einem Börsencrash und unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft trieb die Spitzenpolitiker führender Industriestaaten am Sonntag zum Handeln. In zahlreichen Telefonkonferenzen der G7 und der G20 versuchten die Staats- und Regierungschefs einen gemeinsamen Fahrplan zu erarbeiten, um die Märkte wieder zu beruhigen. Die Zeit läuft davon: Als erstes öffnen am Montag die Börsen in Asien, dann folgen die europäischen Finanzmärkte – anschließend öffnet die Wall Street in New York. Weiterlesen

Millionen Amerikaner müssen um ihre Sozialhilfe bangen


Drohende US-Staatspleite

Die US-Haushaltskrise eskaliert, Präsident Obama warnt offen vor einer Staatspleite – und einer Katastrophe für die Bürger. Schon zeichnet sich ab, wen eine Zahlungsunfähigkeit Amerikas besonders treffen würde: die Ärmsten der Armen. Die Armen leiden mal wieder als Erste.

Rund 70 Millionen Rentner, Behinderte, Veteranen und andere Bedürftige sind von monatlichen Hilfsschecks aus Washington abhängig.

„Ich kann nicht garantieren, dass diese Schecks am 3. August rausgehen“, droht US-Präsident Barack Obama jetzt. „Es kann sein, dass dazu einfach kein Geld mehr in der Kasse ist.“

Die Pleitestaaten der USA im Überblick

Die Pleitestaaten der USA im Überblick

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Dieser dramatische Warnschuss Obamas, abgegeben am Dienstagabend im Interview mit CBS News, richtete sich in erster Linie gegen die Republikaner, die die festgefahrenen US-Haushaltsverhandlungen blockieren. Doch das hypothetische Horrorszenario soll nicht nur politischen Druck auf die andere Seite erzeugen. Es offenbart auch den menschlichen Aspekt dieses immer abstrakteren Zanks, dessen Hintergrund kein Laie mehr versteht. Weiterlesen