Eurokrise und Griechenlands Bankrott – Geldflüchtlinge reisen nach Europa: Zöllner beschlagnahmen 290.000 Euro geschmuggeltes Bargeld


Mit insgesamt 290.000 Euro unangemeldetem Bargeld sind zwei Ehepaare vom deutschen Zoll erwischt worden.

Wie die Beamten des Deutschen Zolls – FEDERAL TAX AUTORITHY – am Freitag mitteilten, hatte ein französisches Ehepaar bereits in der vergangenen Woche versucht, mehr als 230.000 Euro bei Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) illegal über die Schweizer Grenze nach Deutschland zu bringen.

Zollkontrolle am Grenzübergang zwischen dem schweizerischen Kreuzlingen und dem deutschen Konstanz. Wer unangemeldet Bargeld über die Grenze in die Schweiz bringen will, muß damit rechnen, einen stattlichen Teil als Strafe liegen zu lassen.

Zollkontrolle am Grenzübergang zwischen dem schweizerischen Kreuzlingen und dem deutschen Konstanz. Wer unangemeldet Bargeld über die Grenze in die Schweiz bringen will, muß damit rechnen, einen stattlichen Teil als Strafe liegen zu lassen.

Das Geld war in Kuverts und Taschen zwischen Geschäftsunterlagen versteckt. Weiterlesen

Chefökonom Janwillem Acket von Julius Bär sieht Schweizer Wirtschaft vor dem Einbruch


20 Schweizer Franken

20 Schweizer Franken in Gold

Die Schweizer Wirtschaft begrüsst die in Brüssel vereinbarten Massnahmen der 17 Euro-Länder zur Eindämmung der Schuldenkrise. Bis der Euro es wieder mit dem Franken aufnehmen kann, dürfte es jedoch länger dauern. Könne Europa die Euro-Krise nachhaltig meistern, werde sich der Schweizer Franken abschwächen. Die Märkte reagierten verhalten.

«Das Problem des starken Frankens steht und fällt mit der Fähigkeit der Euro-Staaten, die Schuldenkrise dauerhaft zu lösen», sagte Pascal Gentinetta, Direktor von Economiesuisse, Spitzenverband der Schweizer Wirtschaft, am Tag nach dem Euro-Krisengipfel in Brüssel.

Noch seien jedoch zahlreiche Details der Einigung in Brüssel offen. Entscheidend werde sein, dass die hoch verschuldeten Staaten Griechenland, Portugal und Irland ihre Sparprogamme umsetzten. Sollte es zu Verzögerungen kommen, werde die Unsicherheit rasch zurückkehren und die Frankenstärke dürfte sich wieder akzentuieren.

Franken bleibt überbewertet

Die Devisenmärkte reagierten am Freitag verhalten positiv auf die Ergebnisse des Krisengipfels in Brüssel. So gab der Franken zum Euro zunächst auf 1,18 Franken nach. Er schwächte sich damit um 3,5 Prozent gegenüber dem Tiefstand vor Wochenfrist von 1,14 Franken ab. Am Nachmittag notierte er wieder knapp über 1,17 Franken. Weiterlesen