Perfekte Welle für die Piraten – Der gefragteste Berliner Politiker nach dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit hieß am Sonntagabend Andreas Baum


Election results in the 2009 European Parliame...

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Ihr Erfolg überrascht am meisten die Piraten selbst

„Chaos-Truppe vor Wahl-Sensation“, titelte die BILD

Zum ersten Mal ist der Partei mit dem Piratensegel auf der Fahne mit neun Prozent der Einzug in ein Länderparlament gelungen. Die Piraten liefern zweifellos das Überraschungsergebnis des Berliner Wahlabends und feierten im Kreuzberger Ritter Butzke.

In Berlin als derzeit angesagte Stadt für junge, kreative Menschen hat die Partei bundesweit das größte Wählerpotenzial. Viele Anhänger digitaler Technik und Kultur können mit der bestehenden parlamentarischen Demokratie wenig anfangen und suchen nach neuen Formen der Mitbestimmung.

Da treffen die Piraten mit ihren Transparenzforderungen und Online-Angeboten vor allem in den Berliner Innenstadtbezirken auf Zustimmung.

Fast alle Parteien müssen Stimmen an die Piraten abgeben, die meisten Wähler fischen die Piraten allerdings aus dem Reservoir der Nichtwähler.

Der gefragteste Berliner Politiker nach dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit hieß am Sonntagabend Andreas Baum

Der gefragteste Berliner Politiker nach dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit hieß am Sonntagabend Andreas Baum

Am Ende ist das Piratenfloß sensationell sicher in den Berliner Hafen eingefahren. Mit 8,9 Prozent.

Januar 2010: Protest der Piratenpartei auf dem Flughafen Berlin-Tegel gegen die Einführung von Nacktscannern

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Der Jubel nimmt kein Ende, als die Anhänger am frühen Abend die ersten Prognosen in der dicht besetzten Kreuzberger Kneipe „Ritter Butzke“ auf den Bildschirmen sehen. Weiterlesen