Dubiose HARTZ4-Berater und ein „Generalfeldmarschall“


Deutsch: Schloss Rheydt, Herrenhaus (Original ...

Die Residenz des Generalfeldmarschalls Niklaus von Flüe-Rimpler mit seinem HARTZ4-Beratungsbüro auf Schloß Rheydt, Herrenhaus – vormals Regierende Herrscherfamilie der Grafen Bylandts (Original text : Die Nordseite des Herrenhauses von Schloss Rheydt am 3. Oktober 2004. (Photo credit: Wikipedia)

Nutzt eine Rheydter Gruppierung ihr so genanntes Beratungsangebot, um politische Parolen zu streuen?

Mönchengladbach. Eine „Bürgerwehr für Grundrechte“ (BWG) in Rheydt sorgt unter Hartz-IV-Empfängern, aber auch bei Gladbacher Wohlfahrtsverbänden und in der Arge, der Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung, für Besorgnis. Die offenkundig rechtslastige Gruppe schickt Erwerbslosen Werbeflugblätter, mit denen sie eine „ehrenamtliche Beratung“ in Sachen Arge-Leistungen anbietet, was ja an sich nichts Schlechtes darstellt.

Schaut man allerdings genauer hin, erwarten die selbsternannten Wahrer der Grundrechte durchaus eine „angemessene Spende nach Selbsteinschätzung“ – dabei spricht Niklaus von Flüe Rimpler, einer der BWG-Aktiven, von einem „Richtwert“, der zehn Euro betragen soll. Rimpler, der sich auf Webseiten auch gerne als „Generalfeldmarschall“ bezeichnet, erklärt gegenüber der WZ, die Beratungsarbeit der BWG sei erfolgreich. „Das verdeutlichen die Summen, die wir erstreiten.“ Auf die Frage nach seiner, Rimplers, Beratungskompetenz sagt er: „Der Erfolg ist unsere Kompetenz.“ Weiterlesen

Lokalität „Zom verkaufda Großvadder“ am Rande der Legalität: Wirtschaft mit eigenem Hoheitsgebiet


Fakt logo

Fakt logo (Photo credit: Wikipedia)

Lokalität Vöhringer Gaststätte „Zom verkaufda Großvadder“ am Rande der Legalität: Wirtschaft mit eigenem Hoheitsgebiet

Von Wolfgang Kahler

Von außen betrachtet, sieht die Lokalität eigentlich ziemlich normal aus. Eine mehr oder weniger gutbürgerliche Gaststätte mit Biergarten an der Ecke Ulmer und Bahnhofstraße in Vöhringen. Das bestätigt auch die Speisekarte mit so gängigen schwäbischen Gerichten wie „selbstgemachte Kässpatzen“. Wer aber näher hinschaut, findet im Schaukasten des „Verkauften Großvaters“, so der originelle Name der Wirtschaft, einen Aushang: „Hoheitsgebiet des Staates Germanitien“. Das macht denn doch stutzig. Die Deklaration als Hoheitsgebiet stammt von Claudia Obermeier, der Chefin. Doch dieser nationalbewußte Alleingang hat erhebliche rechtsstaatliche Verwicklungen ausgelöst, wie sich noch herausstellen sollte.

Claudia Obermeier wollte mit ihrer Wirtschaft in Vöhringen lieber zu einem Fantasie-Staat gehören – doch die Kreisbehörde machte ihr einen Strich durch die Rechnung.

Claudia Obermeier wollte mit ihrer Wirtschaft in Vöhringen lieber zu einem Fantasie-Staat gehören – doch die Kreisbehörde machte ihr einen Strich durch die Rechnung.

Von Wolfgang Kahler

Von außen betrachtet, sieht die Lokalität eigentlich ziemlich normal aus. Eine mehr oder weniger gutbürgerliche Gaststätte mit Biergarten an der Ecke Ulmer und Bahnhofstraße in Vöhringen. Das bestätigt auch die Speisekarte mit so gängigen schwäbischen Gerichten wie „selbstgemachte Kässpatzen“. Wer aber näher hinschaut, findet im Schaukasten des „Verkauften Großvaters“, so der originelle Name der Wirtschaft, einen Aushang: „Hoheitsgebiet des Staates Germanitien“. Das macht denn doch stutzig. Die Deklaration als Hoheitsgebiet stammt von Claudia Obermeier, der Chefin. Doch dieser nationalbewußte Alleingang hat erhebliche rechtsstaatliche Verwicklungen ausgelöst, wie sich noch herausstellen sollte. Weiterlesen

Die Reichshauptstadt Berlin verliert ihre Stimmen – Jüdische Roßtäuscher satteln trojanische Pferde in Berlin


Die Reichshauptstadt Berlin verliert ihre Stimmen – Jüdische Roßtäuscher satteln trojanische Pferde in Berlin

Jüdische Roßtäuscher satteln trojanische Pferde in Berlin

Jüdische Roßtäuscher satteln trojanische Pferde in Berlin

Grabstätte in Wunsiedel von Hitler-Stellvertreter Heß aufgelöst


Es war über Jahre eine Pilgerstätte für Rechtsextremisten, die Rudolf Heß als Märtyrer feiern wollten – und ein Schandfleck in den Augen vieler Anwohner: das Grab des früheren Hitler-Stellvertreters im oberfränkischen Wunsiedel. Jetzt wurde die umstrittene Grabstätte aufgelöst.

Sozial geht nur national - NPD-Teilnehmer eines Heß-Gedächtnismarsches in Wunsiedel

Sozial geht nur national - NPD-Teilnehmer eines Heß-Gedächtnismarsches in Wunsiedel

München – Jahrelang versammelten sich am Grab von Rudolf Heß immer wieder Nationale Deutsche, zu Recht extrem in der Öffentlichkeit auf den Mord an den Stellvertreter des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler erinnern. Zu seinem Todestag am 17. August gab es im fränkischen Wunsiedel zum Ärger der dortigen Gemeinde einen Gedenkmarsch mit Tausenden Teilnehmern, die an den Hitler-Stellvertreter erinnern wollten.

Seit Mittwoch, 20. Juli 2011, existiert die Grabstätte von Rudolf Walter Richard Heß nicht mehr.

Wunsiedel - Grabstätte von Hitler-Stellvertreter Heß aufgelöst

Wunsiedel - Grabstätte von Hitler-Stellvertreter Heß aufgelöst

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, wurde das Grab in der Nacht zum Mittwoch zwischen 4 und 6 Uhr geöffnet. Die Gebeine von Heß wurden mit Zustimmung seiner Erben exhumiert. Sie sollen nun verbrannt, die Asche dann auf offener See bestattet werden. Die knallharte und pietätlose Kalkulation der Besatzeragenten in Wunsiedel: das Interesse von Nationaldeutschen an Demonstrationen in Wunsiedel so schwinden, und die Deutschen – siehe § 1 Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22. Juli 1913 (RuStAG)  sollen so aus Wunsiedel vertrieben werden. Weiterlesen