Norwegens Geheimdienst PST: „Attentäter ein einsamer Wolf“


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Image by isafmedia via Flickr

Sein Anwalt hält ihn für geisteskrank, der norwegische Geheimdienst PST für einen Täter mit Plan. Nach bisherigen Erkenntnissen ist Anders Behring Breivik ein Einzeltäter. In Untersuchungshaft wird er ständig beobachtet: Suizidgefahr.

Für seine Behauptung, gewaltbereite Komplizen in Norwegen und im Ausland zu haben, fehlt nach Überzeugung des norwegischen Geheimdienstes PST noch immer jeder Beweis. Zugleich wies Geheimdienstchefin Janne Kristiansen Vermutungen von Anders Behring Breiviks Anwalt Geir Lippestadt zurück, der 32-Jährige sei geisteskrank.

Dem britischen Sender BBC sagte Janne Kristiansen am Mittwoch in Oslo: «Breivik hat allein gehandelt.» Sie begreife ihn «als zurechnungsfähige Person, denn er hat sich für eine sehr lange Zeit auf eine Sache konzentrieren können». Mehrere norwegische Zeitungen zitierten die Geheimdienstchefin zudem mit der Äußerung: «Dies ist ein einsamer Wolf, der unter alle unsere Radarsysteme schlüpfen konnte.» Weiterlesen

Ins rechte Licht gerückt: Oslo-Massaker Anders Behring Breiviks nach dem „Lee Harvey Oswald“-Stereotyp


Lee Harvey Oswald 's signature

Lee Harvey Oswald 's signature

Die tragischen Terroranschläge in Norwegen zeigen eine Reihe von verräterischen Anzeichen einer Provokation unter falscher Flagge. Obwohl die internationalen Medien versuchen werden, sich auf Anders Behring Breivik als Einzel-Attentäter in der Tradition von Lee Harvey Oswald zu konzentrieren, wurde berichtet, dass viele Augenzeugen bestätigten, es sei ein zweiter Schütze beteiligt gewesen beim Massaker auf dem Utøya-Jugendcamp.

Webster Tarpley – Es ist auch ans Licht gekommen, dass eine Spezialeinheit der Polizei im Jahr 2010 Übungen in der Nähe des Opernhauses in der Innenstadt von Oslo durchführte, die das Detonieren von Bomben einbezog – genau das, was an diesem Freitag das Blutbad ein paar hundert Meter entfernt verursachte.

Weitere Nachforschungen zeigen, dass US- Geheimdienste ein groß angelegtes Programm zur Rekrutierung von pensionierten norwegischen Polizisten betrieben, mit dem angeblichen Zweck, die Überwachung innerhalb des Landes auszuweiten.

Dieses Programm, das als SIMAS (Überwachung- Erkennungs- Einheit) bekannt ist, lieferte ein perfektes Werkzeug für die Infiltrierung und Unterwanderung der norwegischen Polizei durch die NATO.

Ein Motiv für den Angriff ist ebenfalls vorhanden Weiterlesen

Hintergrundinformationen zum „Terror in Norwegen“: Olso Attentäter Anders Behring Breivik spricht von Komplizen


The logo of the Bundesamt für Verfassungsschut...

The logo of the Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV)

In dem sozialistischen Jugendlager auf der Insel Utøya bei Oslo fand einen Tag vor dem Massaker eine anti-israelische Demonstration statt. Wie israelische und norwegische Zeitungen berichten, wurde diese im Beisein von Norwegens Außenminister Støre durchgeführt.

Teilnehmer des Jugendcamps hielten Transparente mit der Aufschrift »Boikott Israel« hoch, während Støre bei einer Podiumsdiskussion auftrat. Die Veranstalter gelten als streng anti-israelisch.

Überlebende Augenzeugen der blutigen Schießerei berichten, sie hätten das Massaker zunächst für eine Show gehalten, die die israelischen Verbrechen an Palästinensern darstellen sollte.

Mehrere Täter weisen laut Expertenmeinung auf eine kriminelle Verschwörung hin – diesen Eindruck sollten die Medien jedoch unbedingt vermeiden, berichtet der USA-Journalist Webster Tarpley. Zudem häufen sich die Berichte, nach denen US-Geheimdienste pensionierte norwegische Parteioffiziere rekrutiert haben sollen.

Entsprechende Berichte zeigte der Fernsehsender TV2 bereits im vergangenen Jahr. Die Agenten sollen die norwegische Polizei unterwandert haben.

Ziel sei die Annäherung an die arabische Welt und der offenbar bevorstehende Ausstieg Norwegens aus der Koalition der Länder, die den Luftkrieg gegen Libyen führen. Dafür spricht, dass die norwegische Polizei an dem Ort, wo die Bombe hochgegangen war, bereits vor einem Jahr eine entsprechende Übung durchgeführt hatte. Wie die Zeitung Aftenposten berichtet, sei damals die Bevölkerung nicht informiert gewesen, weshalb es zu Panikreaktionen kam.

Neben einigen Indizien auf mehrere Täter bei dem norwegischen Doppelanschlag findet sich in dem 1.500 Seiten- Manifest des Attentäters Anders Behring Breivik ebenso ein Hinweis. Laut Welt-online beschreibt Anders Behring Breivik in einem Tagebuch zwei weitere terroristische Zellen. So berichtet Anders Behring Breivik in dem Dokument, er wolle nach der »Herstellung von Sprengstoff« versuchen, so wörtlich: »in Kontakt zu treten mit Zelle 8b und 8c«. Nähere Ausführungen dazu finden sich nicht. In seinem Manifest gibt es einen weiteren Hinweis auf ein mögliches Netzwerk, dem Breivik eventuell angehörte. Der Norweger schrieb in einem Tagebuch von Gleichgesinnten in Schweden, die ebenfalls als »Zellen« formiert seien.

Während Welt-online die Angaben so interpretiert, Anders Behring Breivik habe alleine und ohne Mittäter gehandelt, berichten die österreichische Presse und zahlreiche andere Zeitungen das Gegenteil. Dort heißt es, in der Anhörung habe Breivik behauptet, nicht alleine gehandelt, sondern mit Komplizen zusammengearbeitet zu haben. Das habe Haftrichter Kim Heger bekanntgegeben.

Augenzeugen sagten ebenso aus, auf der Insel  Utøya sei ein zweiter Schütze gewesen. Die Polizei gab auf einer Pressekonferenz zu, es könne durchaus mehrere Täter gegeben haben. Weiterlesen