Der Papst in Pipi-Kacka-Land


Benedikt XVI. läßt Titanic verklagen. Ist das komisch

»Anwaltsbüro«, samtet Gabi Rittigs Stimme ins Telefon, dann spricht jemand am anderen Ende der Verbindung, und Frau Rittig antwortet: Ja, der Papst habe juristische Schritte gegen die Titanic unternommen, ja, sie vertrete das Satiremagazin juristisch, und sie erklärt dem Anrufer freundlich und unaufgeregt, nein, Titanic habe nicht behauptet, der Papst sei inkontinent.

Man kann ihn auch von hinten sehen: Benedikt XVI. Foto: Johannes Simon

Man kann ihn auch von hinten sehen: Benedikt XVI.
Foto: Johannes Simon

Das Telefon klingelt nahezu pausenlos am Mittwoch im Frankfurter Büro der Rechtsanwältin Gabriele Rittig, zu deren bevorzugten Klienten auch die Titanic gehört:

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Verbotene Satire: „Titanic“ darf wieder „Pipi-Kacka“-Papst zeigen


Juristisch gesehen gibt es in der Posse des umstrittenen Cover der Juliausgabe  2012 des Satiremagazins Titanic nur Verlierer. Erst verlor die Titanic, dann knickte der Vatikan ein – einen Tag bevor es erneut ins Gericht gehen sollte.

Juristisch gesehen gibt es in der Posse des umstrittenen Cover der Juliausgabe des Satiremagazins nur Verlierer. Erst verlor die Titanic, dann knickte der Vatikan ein - einen Tag bevor es erneut ins Gericht gehen sollte.

Juristisch gesehen gibt es in der Posse des umstrittenen Cover der Juliausgabe des Satiremagazins nur Verlierer. Erst verlor die Titanic, dann knickte der Vatikan ein – einen Tag bevor es erneut ins Gericht gehen sollte.

Einen Tag vor dem Prozeß um das Verbot eines Papst-Titelbildes hat die katholische Kirche die einstweilige Verfügung gegen das Satiremagazin „Titanic“ zurückgezogen.

Paolo Gabriele entschuldigt sich in einem Brief und gibt Fehler zu – Kammerdiener bittet Papst um Verzeihung


English: Pope Benedikt the XVI. Deutsch: Papst...

English: Pope Benedikt the XVI. Deutsch: Papst Benedikt XVI. (Photo credit: Wikipedia)

Kammerdiener bittet Papst um Verzeihung

Paolo Gabriele entschuldigt sich in einem Brief und gibt Fehler zu

Der in der Enthüllungsaffäre des Heiligen Stuhls verhaftete Kammerdiener des Papstes, Paolo Gabriele, hat Benedikt XVI. um Verzeihung gebeten. Er ließ dem Papst einen Brief übermitteln, in dem er all seinen Schmerz für die Weitergabe vertraulicher Dokumente ausdrückt, berichtete die Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ am Dienstag. Der Brief wurde einer Kommission unter der Führung des spanischen Kardinals Julian Herranz Casado übergeben, die um die Enthüllungsaffäre ermittelt, berichtete Gabrieles Rechtsanwalt Carlo Fusco.

Im Brief gab der Kammerdiener seine Fehler zu und versicherte, daß er ohne Hilfe von Komplizen gehandelt habe. Gabriele sei niemals beschuldigt worden, mit anderen Personen gehandelt zu haben, erklärte der Verteidiger. „Gabriele ist der einzige Angeklagte in diesem Fall„, versicherte Fusco. Im Laufe dieser Woche sollten die vatikanischen Behörden über die Eröffnung eines Prozesses gegen den 46jährigen entscheiden, der sich seit Samstag unter Hausarrest befindet. Weiterlesen