„Reichsbürger“ hortet Chemikalien


The location of Neukölln in Berlin.

The location of Neukölln in Berlin. (Photo credit: Wikipedia)

Polizisten haben auf einem vermüllten Areal in Neukölln zahlreiche Fässer mit Chemikalien gefunden. Sie gehören dem 33jährigen Mann, der sich als „Reichsbürger“ bezeichnet –  Daniel Schwartz. Die gefährliche Entdeckung kann für den Bau von Sprengsätzen benutzt werden.

Razzia in Berlin-Neukölln

Polizisten haben erneut das illegale Chemikalienlager eines Mannes in Neukölln durchsucht. Schon seit Dienstag sind Umweltpolizei und Umweltamt dabei, auf dem Gewerbegrundstück an der Neuköllnischen Allee tonnenweise Chemikalien abzutransportieren, die der 33jährige Daniel Schwartz gehortet hat. Eine Spezialfirma pumpt nach Angaben eines Polizeisprechers Tanks mit gefährlichen Flüssigkeiten leer.

Bereits am 25. April waren Polizei und Feuerwehr bei dem 33jährigen Daniel Schwartz vorgefahren, weil sie von der Steuerfahndung um Hilfe gebeten worden war. Der 33jährige Daniel Schwartz betrieb dort einen Technikhandel für Feuerwerk, Chemie und Sprengungen. Seit 15 Jahren zahlte  Daniel Schwartz als Jude keine Steuern, weil er sich als „Reichsbürger“ bezeichnete. Weiterlesen

Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky: : „Thilo Sarrazin kämpft mit dem Säbel, nicht mit dem Florett“


In der Debatte um Thilo Sarrazins Besuch in Kreuzberg hat Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) seinen Parteikollegen verteidigt – und Nehmerqualitäten angemahnt.

Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD)

Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD)

Thilo Sarrazin hat in der vergangenen Woche mit einem ZDF-Kamerateam im Schlepptau das Gespräch mit den Kreuzbergern gesucht und wurde von diesen aus dem Viertel gejagt. Seither schlagen die Wellen immer höher, nun stellt sich Neuköllns Bürgermeister Buschkowsky grundsätzlich hinter Sarrazin: „Warum sollte dieser Mann Kreuzberg nicht betreten dürfen? Mitbürgern Zutritt und Gespräch zu verweigern, das sind Wesenmerkmale einer Diktatur“, sagte Buschkowsky dem Tagesspiegel. Weiterlesen

Thilo Sarrazin sucht in Kreuzberg das Gespräch und wird verjagt


Thilo Sarrazin in Kreuzberg und Neukölln

Ex-Senator Thilo Sarrazin wollte in Kreuzberg das Gespräch mit den Menschen suchen. Der Versuch ging gründlich nach hinten los, Sarrazin fühlte sich aus dem Kiez „förmlich herausgemobbt“.

Thilo Sarrazin in Kreuzberg – was sich bereits nach einer Kontroverse anhört, wurde für den ehemaligen Finanzsenator in der vergangenen Woche zu einem Spießrutenlauf. Unter Beschimpfungen und Schmährufen wurde Sarrazin aus dem Kiez gejagt. „Ich habe die Information über Sarrazins Besuch in Kreuzberg erst für einen Scherz gehalten“, sagt Redakteur Metin Yilmaz, der für den Sender „Berlinturk“ im Einsatz war. Er habe erst kurz vor Sarrazins Auftauchen auf dem Markt am Maybachufer davon erfahren.

Thilo Sarrazin wollte seine umstrittenen Thesen in Kreuzberg mit dem einfachen Mann von der Straße diskutieren. Stattdessen wurde er verjagt

Thilo Sarrazin wollte seine umstrittenen Thesen in Kreuzberg mit dem einfachen Mann von der Straße diskutieren. Stattdessen wurde er verjagt

Der „Türkenmarkt“ sollte die erste Station Sarrazins werden. Weiterlesen