Dubiose HARTZ4-Berater und ein „Generalfeldmarschall“


Deutsch: Schloss Rheydt, Herrenhaus (Original ...

Die Residenz des Generalfeldmarschalls Niklaus von Flüe-Rimpler mit seinem HARTZ4-Beratungsbüro auf Schloß Rheydt, Herrenhaus – vormals Regierende Herrscherfamilie der Grafen Bylandts (Original text : Die Nordseite des Herrenhauses von Schloss Rheydt am 3. Oktober 2004. (Photo credit: Wikipedia)

Nutzt eine Rheydter Gruppierung ihr so genanntes Beratungsangebot, um politische Parolen zu streuen?

Mönchengladbach. Eine „Bürgerwehr für Grundrechte“ (BWG) in Rheydt sorgt unter Hartz-IV-Empfängern, aber auch bei Gladbacher Wohlfahrtsverbänden und in der Arge, der Arbeitsgemeinschaft für Beschäftigung, für Besorgnis. Die offenkundig rechtslastige Gruppe schickt Erwerbslosen Werbeflugblätter, mit denen sie eine „ehrenamtliche Beratung“ in Sachen Arge-Leistungen anbietet, was ja an sich nichts Schlechtes darstellt.

Schaut man allerdings genauer hin, erwarten die selbsternannten Wahrer der Grundrechte durchaus eine „angemessene Spende nach Selbsteinschätzung“ – dabei spricht Niklaus von Flüe Rimpler, einer der BWG-Aktiven, von einem „Richtwert“, der zehn Euro betragen soll. Rimpler, der sich auf Webseiten auch gerne als „Generalfeldmarschall“ bezeichnet, erklärt gegenüber der WZ, die Beratungsarbeit der BWG sei erfolgreich. „Das verdeutlichen die Summen, die wir erstreiten.“ Auf die Frage nach seiner, Rimplers, Beratungskompetenz sagt er: „Der Erfolg ist unsere Kompetenz.“ Weiterlesen

Ein Politiker in der Facebook-Falle – Christian von Boetticher und das Ende einer Traumkarriere


Facebook wird für Christian von Boetticher zum doppelten Verhängnis: Er lernte dort nicht nur seine 16jährige Geliebte aus dem Rheinland, aus Düsseldorf, kennen.

Seine Kritiker werfen im jetzt auch vor, dass die sozialen Netzwerke für ihn wichtiger waren als die Politik Der Politiker zeigte sich in der Öffentlichkeit nur sehr selten mit seiner Lebensgefährtin Anna Christina Hinze. Wie geht es für die CDU-Frau als wissenschaftliche Mitarbeiterin aus dem Landesverband Hamburg nach Christian von Boettichers Lolitagate für sie weiter?

CDU-Politiker Christian von Boetticher bei der Verkündung seines Rücktritts

CDU-Politiker Christian von Boetticher bei der Verkündung seines Rücktritts

Nach dem Schock in der CDU Schleswig-Holstein verdichten sich die Hinweise, dass Wirtschaftsminister Jost de Jager die Nachfolge des am Sonntag zurückgetretenen Spitzenkandidaten Christian von Boetticher antreten soll.

Der 46jährige ist offenbar bereit, die Partei in die Landtagswahl im kommenden Jahr zu führen. De Jager gilt als kompetent und durchsetzungsstark. Journalist von Hause aus, zog er 2005 in die Landesregierung ein – als Staatssekretär im Wirtschaftsministerium. Dieses führt er als Minister seit 2009. Seither hat er sich auch bei schwierigen Themen wie der Fehmarn-Belt-Querung oder der Elbvertiefung Respekt verschafft.

De Jager galt in der CDU als zu wenig vernetzt

Bereits als es um die Suche eines Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden Jahr ging, hatte de Jager Ambitionen gezeigt.

Er gilt allerdings in der CDU als nicht so gut vernetzt. Er sei keinesfalls ein „Umarmer“ wie der noch amtierende Ministerpräsident Peter-Harry Carstensen, heißt es. Weiterlesen