Heiner Geißler „Der Tod ist total demokratisch, er packt jeden“


Die Welt

Die Welt (Photo credit: Wikipedia)

Altwerden sei kein Glücksfall, betont Heiner Geißler. Der 82jährige spricht offen über die Folgen des Alterns, seine Angst vor dem Tod und einen Sturz aus zwanzig Metern beim Gleitschirmfliegen.

Die Welt: Herr Geißler, wie geht es Ihnen?

Heiner Geißler: Mir geht es gut. Das ist eine einfache Antwort auf eine inhaltsschwere Frage.

Die Welt: Sie schauen mich etwas zweifelnd an. Ist es so ungewöhnlich, daß man einen Zweiundachtzigjährigen nach seinem Befinden fragt?

Geißler: Das hängt ganz von dem 82jährige ab. Manchem geht’s gut, manchem geht’s schlecht.

Die Welt: Ihnen geht’s also gut.

Geißler: Mir geht’s gut; dafür bin ich dankbar.

CDU-Politiker Heiner Geißler: "Ich wollte nie alt werden. Ich akzeptiere das nur in dem Sinne, daß es eine Naturnotwendigkeit ist"

CDU-Politiker Heiner Geißler: „Ich wollte nie alt werden. Ich akzeptiere das nur in dem Sinne, daß es eine Naturnotwendigkeit ist“

Die Welt: Wann haben Sie sich zum ersten Mal gesagt: Jetzt bin ich alt geworden?

Geißler: Ich war vor zwölf Jahren in den Nuba-Bergen, im nördlichen Sudan, zusammen mit Norbert Blüm und Rupert Neudeck. Wir haben dort die einheimische Bevölkerung besucht, die von den Islamisten terrorisiert wurde. Weiterlesen

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