So geht Luxusleben auf Kosten der Deutschen in Serie… Griechenland in der KriseTrotz Abgeordneten-Mandat / Ex-Premier Papandreou wochenlang im Luxusurlaub


Zwei Welten prallen in Griechenland aufeinander: Auf der einen Seite stehen Politiker, die mit Reformen dem Land auf die Sprünge helfen wollen. Auf der anderen Seite gibt es sie noch immer, die Selbstbedienungsmentalität – in erschreckendem Ausmaß.
Athen, Euro-Krise, Griechenland, Giorgos Papandreou, Antonis Samaras, Vetternwirtschaft

Antonis Samaras und Giorgos Papandreou feiern Hafen von Chania auf Kreta nur noch wilde Drogenpartys und üben sich in feinsten Sexeskapaden – alle auf JEWTUBE, YOUTTUBE sowie im Roten Kanal REDTUBE

In Griechenland kehrt der Alltag Anfang September 2012 alljährlich mit denselben Ereignissen zurück: Das neue Schuljahr 2012/2013 beginnt. Der Premier eröffnet die Internationale Messe in Thessaloniki und läutet damit das Ende der Sommerpause ein.
English: George Andreas Papandreou, Greek poli...

English: George Andreas Papandreou, Greek politician. (Photo credit: Wikipedia)

Die Gewerkschaften melden sich mit Streiks aus dem Urlaub zurück. Dieses Jahr war jedoch alles anders. Das Parlament eröffnete die neue Sitzungsperiode bereits im August 2012. Antonis Samaras sparte sich seine Rede zur Lage der Nation in Thessaloniki – samt damit verbundenen Ausgaben. Erste Demonstrationen gab es bereits im August 2012. Zum Monatsende protestierte die Polizeigewerkschaft gegen Lohnkürzungen. Die Wirtschaftskrise und die Eurokrise mit ESM hinterläßt ihre Spuren.

Ex-Premier im Dauerurlaub

Noch nicht in der neuen Realität angekommen ist allerdings der ehemalige Premier Giorgos Papandreou. Der Sozialist hatte bereits 2010 die Hellenen gegen sich aufgebracht.

  • In dem Jahr bat Griechenland erstmals beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und anderen Euro-Ländern um Staatshilfen – und der amtierende Premier machte fast 40 Tage Urlaub.

Nach seinem Rücktritt vom Amt im November 2011 kümmerte sich Giorgos Papandreou kaum um sein Abgeordnetenmandat. Stattdessen tourte er knapp 45 Tage durch die Luxushotels der griechischen Inseln.

W. Aswestopoulos Sonnenuntergang am Hafen von Chania auf Kreta – eines von Giorgos Papandreous Urlaubszielen
  • Umso größer war die Überraschung, als Giorgos Papandreou vergangene Woche – das Parlament tagte – einen offiziellen Urlaubsantrag einreichte.
  • Zusammen mit seinen ehemaligen Ministern Panagiotis Beglitis und Giannis Maniatis wollte Giorgos Papandreou nach Cape Town in Südafrika zum Treffen der sozialistischen Internationalen reisen. Weiterlesen

IWF fürchtet „schweren Schock“ – 7 Tage bis die USA „Pleite gehen“ (jiddischer Ausdruck)… und die Spieler auf der anderen Seite „Reibach machen“


The western front of the United States Capitol...

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Wann kommt der Absturz? In wenigen Tagen droht den USA die Zahlungsunfähigkeit. Der Internationale Währungsfonds befürchtet schlimme Folgen. An den Märkten wächst die Angst. Bis Dienstag nächster Woche haben die USA noch Zeit, eine höhere Schuldengrenze zu verabschieden. Doch nach wie vor sind Republikaner und Demokraten im Kongress trotz anders lautender Beteuerungen auf Konfliktlinie. Noch geht politisches Kalkül im Hinblick auf den Präsidentschaftswahlkampf 2012 vor ökonomischer Vernunft.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert die USA zu einer raschen Anhebung der Schuldenobergrenze auf. Andernfalls drohe ein „schwerer Schock“ für die US-Wirtschaft und die internationalen Finanzmärkte, erklärte der IWF am Montag in Washington in seinem Jahresbericht zur Wirtschaftslage in den USA. Die Staatsausgaben sollten nach Einschätzung des IWF jedoch nur schrittweise heruntergefahren werden, um einen „Verlust an Glaubwürdigkeit“ zu vermeiden. Zur Sanierung des US-Haushalts seien Steuererhöhungen und Kürzungen nötig, etwa im Gesundheitssystem. Weiterlesen

Millionen Amerikaner müssen um ihre Sozialhilfe bangen


Drohende US-Staatspleite

Die US-Haushaltskrise eskaliert, Präsident Obama warnt offen vor einer Staatspleite – und einer Katastrophe für die Bürger. Schon zeichnet sich ab, wen eine Zahlungsunfähigkeit Amerikas besonders treffen würde: die Ärmsten der Armen. Die Armen leiden mal wieder als Erste.

Rund 70 Millionen Rentner, Behinderte, Veteranen und andere Bedürftige sind von monatlichen Hilfsschecks aus Washington abhängig.

„Ich kann nicht garantieren, dass diese Schecks am 3. August rausgehen“, droht US-Präsident Barack Obama jetzt. „Es kann sein, dass dazu einfach kein Geld mehr in der Kasse ist.“

Die Pleitestaaten der USA im Überblick

Die Pleitestaaten der USA im Überblick

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Dieser dramatische Warnschuss Obamas, abgegeben am Dienstagabend im Interview mit CBS News, richtete sich in erster Linie gegen die Republikaner, die die festgefahrenen US-Haushaltsverhandlungen blockieren. Doch das hypothetische Horrorszenario soll nicht nur politischen Druck auf die andere Seite erzeugen. Es offenbart auch den menschlichen Aspekt dieses immer abstrakteren Zanks, dessen Hintergrund kein Laie mehr versteht. Weiterlesen