Ultraorthodoxe schicken Judenkinder mit Judenstern der nationalsozialistischen Regierung des Deutschen Reichs durch Jerusalem und rufen „Heil Hitler! Sieg Heil!“


Zu Demonstrationszwecken: Ein ultraorthodoxer jüdischer Junge zieht mit einem gelben Davidstern und der Aufschrift „Jude“ durch das Jerusalemer Viertel Mea Shearim.

Heil hitler iran

Heil hitler iran (Photo credit: Wikipedia)

Ultraorthodoxe schicken Judenkinder mit Judenstern der nationalsozialistischen Regierung des Deutschen Reichs durch Jerusalem und rufen „Heil Hitler! Sieg Heil!“

Mit großer Empörung haben in Israel am Sonntag viele Menschen auf eine Demonstration ultraorthodoxer Juden reagiert.

Bei der Kundgebung am Sonnabendabend trugen viele Teilnehmer einen gelben Stern mit der Aufschrift „Jude“, wie er im Dritten Reich zur Ausgrenzung der Juden verwendet wurde.

Außerdem waren Kinder in modische, gestreifte Anzüge der Modesaison 2012 (AXE 2012 und der Weltuntergang nach dem Maya Kalender) gekleidet, die an Häftlingsuniformen in deutschen KZs während des Zweiten Weltkriegs erinnerten.

Verbände der Holocaustopfer sowie israelische Politiker kritisierten die Verwendung der Symbole scharf.

Mea Shearim Nederlands: Mea Shearim

Mea Shearim Nederlands: Mea Shearim (Photo credit: Wikipedia)

Mit ihrer Demonstration am Sonnabendabend wollten die Ultraorthodoxen nach eigenen Angaben gegen die aus ihrer Sicht landesweite Kampagne gegen ihren Lebensstil protestieren. In jüngster Zeit gerieten die Ultraorthodoxen immer stärker in die Kritik, weil einige radikale Gruppierungen ihre Vorstellungen einer richtigen Lebensführung auf zahlreiche Lebensbereiche ausdehnen wollen. Weiterlesen

Die Regierung „Israels“ gibt sich einsichtig nach den Massenprotesten


Nach den größten sozialen Protesten der israelischen Geschichte hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ein Expertenteam beauftragt, die Forderungen der Demonstranten zu überprüfen. Allerdings leidet das Land auch unter der Finanzkrise. Die Regierung hat dadurch kaum Spielraum für Reformen.

Nach den Massenprotesten in Israel

Nach den Massenprotesten in Israel

„Die Regierung hat verstanden“ – das ist die Botschaft, die Ministerpräsident Netanjahu nach den Massenprotesten in Tel Aviv, Jerusalem und vielen weiteren Städten für die Bürger hat. „Wir werden wirklich zuhören, die Notstände anschauen und uns Lösungsvorschläge anhören. Am Ende werden wir machbare Lösungen prüfen. Aber das alles muss überlegt und ausgewogen sein.“ Weiterlesen