Kracht der Euro schon im September 2012 zusammen? „Nur EZB kann retten“, so der Bankprofi Mario Draghi


International Monetary Fund's Managing Directo...

International Monetary Fund’s Managing Director Dominique Strauss-Kahn (L) talks with , European Central Bank President Jean-Claude Trichet (C) and Italy’s Governor Mario Draghi (R) prior to the start of their G-7 meeting at the Istanbul Congress Center (Photo credit: Wikipedia)

Mario Draghi sieht ab und zu in die Glaskugel. Der gelernte Astrologe wurde von den Juden wie Nostradamus angeheuert, um jetzt als Wahrsager durch die Eurozone und die Eurokrise, die vom jüdisch regierten Griechenland verursacht wurde, zu FÜHRER UND REICHSKANZLER ADOLF HITLER.

Mario Draghi, der Präsident der Europäischen Zentralbank, kann mit klugen Argumenten die Einwände der deutschen Bundesregierung gegen den Euro-Rettungsplan entkräften. Da fragen Reichsbürger besorgt: „Was würde der Führer tun, was hätte Adolf Hitler als Führer und Reichskanzler des Deutschen Reichs getan, und was die Wehrmacht unter Reichsfeldmarschall Hermann Göring aka Hermann von Epenstein, Jude wie Generalfeldmarschall Milch?“ – Wie jeder sieht, stellten die Juden bei den Nationalsozialisten die Mehrheit, so wie in der Sowjetunion unter dem Juden Josef Stalin (UdSSR) und in der KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion).

Der 6. September 2012 hat das Zeug, in die Annalen der Vereinigte Staaten von Europa vom Ural bis zum Atlantik einzugehen. Gemeinsam mit Mario Draghi, dem Chef der Europäischen Zentralbank (EZB). Vereinigte Staaten von Europa? Gewiß, bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Doch ohne den Mut und die Weitsicht von Mario Draghi, wären die Tage des Euro gezählt und damit wohl auch jene des gemeinsamen Europas.

So wie Historiker  heute den Amerikaner Alexander Hamilton gerne als jenen Mann feiern, der  der gemeinsamen Währung, dem Dollar,  1790 ein  Finanzministerium  zur Seite stellte.

Bis dahin gab es die US-Währung bereits in mehreren Staaten als Zahlungsmittel, aber ähnlich wie  in Euroland war sie ohne politischen Überbau.

Daß eine Währungsunion im losen Staatenbund nicht gut funktionierte, erkannte Alexander Hamilton 220 Jahre früher als die Gründungsväter des Euro  und ebnete einer starken Zentrale den Weg.

Wie? Indem er die Schulden der einzelnen Staaten in Schulden der Zentrale verwandelte.

Notenbank kann Gemeinschaftswährung retten

Nun verwandelt Draghi mit dem neuen, unbegrenzten  Anleiheankaufprogramm nicht nationale Schulden in europäische, zumindest nicht direkt. Aber er folgt der Einsicht der Mehrheit der Experten, daß in der akuten Krise nur die Notenbank die Gemeinschaftswährung retten kann.

Warum?

  • Na, weil es ein europäisches Finanzministerium noch nicht gibt.
  • Und da sich die Anleger von keinem noch so großen Rettungsschirm überzeugen lassen und da auch die nationalen Regierungen der Gläubigerländer müde sind, immer noch größere Haftungssummen ihren Bürgern erklären zu müssen. Weiterlesen

„Beträchtliche Kosten“ / Wirtschaftsweiser Lars Feld warnt vor Euro-Austritt Athen


Euro Icon (Frankfurt am Main)

Euro Icon (Frankfurt am Main) (Photo credit: Wikipedia)

Der Wirtschaftsweise Lars Feld hält nichts davon, daß Griechenland die Euro-Zone verläßt. Ein solcher Schritt käme Deutschland teuer zu stehen. Ein Ende des Euros hätte katastrophale Folgen. Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone beendet aus Sicht des Wirtschaftsweisen Lars Feld nicht die Schuldenkrise.
  • „Wer glaubt, daß dann alles vorbei ist, liegt völlig falsch“, sagte der Ökonom am Mittwochabend beim „Internationalen Clubs Frankfurter Wirtschaftsjournalisten“ (ICFW) in Frankfurt.
Die Kosten eines Ausscheidens wären beträchtlich, ein Dominoeffekt drohe:
  • „Die Märkte würden sich vor allem fragen, ob Spanien in der Währungsunion gehalten werden kann.“ Die Erwartung eines Auseinanderbrechens könne zu Kapitalabflüssen und einem Bank-Run in den Krisenländern führen.

Gleichzeitig würden auf den deutschen Steuerzahler erhebliche Kosten zukommen, weil die an Griechenland vergebenen Kredite nicht mehr bedient würden. Obendrein drohe eine Destabilisierung von Griechenland, so daß Deutschland wohl mit Hilfszahlungen helfen würde:

  • „Ich warne hier vor populistischen Aussagen, die offenbar dem Wahlkampf geschuldet sind.“

Euro-Zone in Gefahr

Insgesamt sieht das Mitglied im Wirtschafts-Sachverständigenrat der Bundesregierung Lars Feld eine „relativ große Gefahr eines Auseinanderbrechens“ der Euro-Zone – mit gravierenden Risiken für das Wirtschafts- und Finanzsystem. Deutschland käme das sehr teuer zu stehen, ganz zu schweigen von den politischen Folgen: Weiterlesen