Vertretungsberechtigung für das Deutsche Reich ab dem 8. Mai 1945


German Grand Admiral's shoulder insignia

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I 37

Die Fakten im Zusammenhang mit dem Besatzungsstatut und dem Überleitungsvertrag:

  • Die geschäftsführende militärische Reichsregierung von Großadmiral Karl Dönitz (Regierung Dönitz) wurde im Sonderbereich Mürwik (Flensburg) am 23. Mai 1945 verhaftet. Damit wurde die Regierung des Deutschen Reichs handlungsunfähig
    • Dönitz wurde mit seinem Kabinett an Bord des Fracht- und Passagierschiffs Patria beordert. Dort wurden sie vom Chef des Protokolls, dem US Army General Rooks, dem britischen Bregadier Ford, dem sowjetischen Generalmajor Truskow und dem Dolmetscher Herbert Cohn aus New York empfangen und verhaftet. (*)
      • Zu den britischen Truppen kamen ab 12. Mai 1945 auch amerikanische Soldaten des Alliierten Oberkommandos unter General Rooks nach Mürwik und nahmen auf dem Fracht- und Passagierschiff Patria Quartier.
  • Dr. Julius Dorpmüller war bis Juli 1945 weiterhin als Reichsverkehrsminister im Amt. Damit war dieses Organ des Reichseisenbahnamts (Deutsche Reichsbahn) weiter vertretungsfähig.
  • Daher endete die Dreimächtekonferenz mit dem Verwaltungsbefehl für Deutschland (für eine Übergangszeit bis zum Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland) Weiterlesen