„Tempelritter“ Anders Behring Breivik stellt knallharte Bedingungen zur Kooperation


Coat of arms for the municipality of Oslo (kom...

Coat of arms for the municipality of Oslo

Die Polizei fahndet weiter unter Hochdruck weiter nach möglichen Helfern des Todesschützen. Anders Behring Breivik befindet sich Isolationshaft. Er soll angedeutet haben, über Mitwisser auspacken zu wollen. Angeblich stellt er dafür jedoch Bedingungen.

Hatte Anders Behring Breivik doch Helfer? Er selbst suggeriert das. Am Dienstag teilte sein Anwalt Geir Lippestadt mit, Anders Behring Breivik habe im Gespräch mit ihm angegeben, Kontakte zu Gleichgesinnten im Ausland zu haben. Neben zwei „Zellen“ in Norwegen gebe es weitere im Ausland. Der Verteidiger hält Breivik für geistesgestört. Aber die Ermittler wollen sichergehen und schließen deshalb nichts aus. Die Fahndung nach möglichen Helfern läuft auf Hochtouren.

Die Polizei prüft Verbindungen zu rechtsextremen Gruppierungen in Norwegen und im Ausland. Auch der deutsche Verfassungsschutz ermittelt. Sein 1500-seitiges Manifest schickte Breivik auch an rechte Kameradschaften in Unna und Dortmund sowie die rechtsgerichtete Gruppierung Pro Köln. Weiterlesen

Attentäter von Norwegen Anders Behring Breivik – Der Nachrichtenticker


+++12.27 Uhr: Das Gericht hat Befürchtungen, dass Anders B. verschlüsselte Botschaften an Komplizen oder Gleichgesinnte in seinen Netzwerken senden könnte, schreibt Dagbladet.

+++12.25 Uhr: Anders B. wird keine Gelegenheit bekommen, öffentlich über die Motive für seine Anschläge zu sprechen. Das Gericht lehnte eine öffentliche Vernehmung an.

+++ 12.17 Uhr Deutsche Verfassungsschutzbehörden prüfen mögliche Kontakte des Attentäters von Norwegen in die deutsche rechtsextreme Szene. Das sei nach derartigen Anschlägen „selbstverständlich“, sagte ein Sprecher der Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Es lägen Hinweise darauf vor, dass der mutmaßliche Täter Anders Behring Breivik Verbindungen nach Deutschland unterhalten habe, betonte er. „Das wird derzeit geprüft. Dazu gibt es starke Anhaltspunkte.“ Weiterlesen