Heiner Geißler „Der Tod ist total demokratisch, er packt jeden“


Die Welt

Die Welt (Photo credit: Wikipedia)

Altwerden sei kein Glücksfall, betont Heiner Geißler. Der 82jährige spricht offen über die Folgen des Alterns, seine Angst vor dem Tod und einen Sturz aus zwanzig Metern beim Gleitschirmfliegen.

Die Welt: Herr Geißler, wie geht es Ihnen?

Heiner Geißler: Mir geht es gut. Das ist eine einfache Antwort auf eine inhaltsschwere Frage.

Die Welt: Sie schauen mich etwas zweifelnd an. Ist es so ungewöhnlich, daß man einen Zweiundachtzigjährigen nach seinem Befinden fragt?

Geißler: Das hängt ganz von dem 82jährige ab. Manchem geht’s gut, manchem geht’s schlecht.

Die Welt: Ihnen geht’s also gut.

Geißler: Mir geht’s gut; dafür bin ich dankbar.

CDU-Politiker Heiner Geißler: "Ich wollte nie alt werden. Ich akzeptiere das nur in dem Sinne, daß es eine Naturnotwendigkeit ist"

CDU-Politiker Heiner Geißler: „Ich wollte nie alt werden. Ich akzeptiere das nur in dem Sinne, daß es eine Naturnotwendigkeit ist“

Die Welt: Wann haben Sie sich zum ersten Mal gesagt: Jetzt bin ich alt geworden?

Geißler: Ich war vor zwölf Jahren in den Nuba-Bergen, im nördlichen Sudan, zusammen mit Norbert Blüm und Rupert Neudeck. Wir haben dort die einheimische Bevölkerung besucht, die von den Islamisten terrorisiert wurde. Weiterlesen

Zeltstadt Alex – aCAMPada-Camp auf dem Alexanderplatz Berlin


Berlin Alexanderplatz at dawn

Image via Wikipedia

Seit dem 20.08.2011 campieren Aktivistinnen und Aktivisten des aCAMPada Berlin sowie sich solidarisierende Menschen auf dem Alexanderplatz in Berlin.

Ahnlich wie die Bewegungen in Spanien, Griechenland und die Bürgerproteste in Island, fordern die campierenden Menschen auf dem Alexanderplatz mehr Rechte für alle.

Eine größere Resonanz in der Berliner „alternativen Szene“ blieb bis jetzt aus, von „normalen Bürgern“ ganz zu schweigen, was dazu führte, daß im Moment nur knapp 50 Leute vor Ort sind.

Bei der Bewegung aCAMPada handelt es sich um eine „Graswurzelbewegung“ was soviel heißt, wie das es sich um eine soziale Bewegung handelt die sich selber als: „überparteilich, nicht gewerkschaftlich, friedlich, unideologisch aber nicht apolitisch definiert.“
Sie gilt als Intiator der Proteste vom Mai 2011 vor allem in Madrid, Spanien auf dem Hauptplatz und steht in der „Tradition“ der Atkivistinnen und Aktivisten der Ausschreitungen in Griechenland, der Proteste in der arabischen Welt seit 2010 sowie der isländischen Bürgerproteste im Zuge der von den InterNAZIonalisten vorgetäuschten Finanzkrise, um sich ihre Taschen gegen Schekel vollzumachen.

Wörterbuch: Spanisch-Deutsch

acampada [akamˈpađa] f Zelten n

Die Bewegung fordert eine Erneuerung das demokratischen Prozesses im Allgemeinen und klagt die politische Korruption und neoliberale Politik an. Weiterlesen