ANTIFA: Piraten werden zur Nazipartei – Nerz schützt Ex-NPD-Mitglieder


Die Piratenpartei freut sich derzeit über neue Mitglieder und immer bessere Umfragewerte. Überschattet wird die Entwicklung von einer unangenehmen Debatte: Wie geht die Partei mit Mitgliedern um, die früher in der NPD waren?

Der Grünen-Politiker Volker Beck hat den Umgang der Piratenpartei mit Ex-NPD-Mitgliedern in ihren Reihen kritisiert.

Die Äußerungen des Chefs der Piratenpartei, Sebastian Nerz, seien geradezu naiv.

Ehemalige NPD-Mitgliedschaften von jetzigen Parteifreunden als Jugendsünden abzutun, das gehe nicht, sagte der Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion der Nachrichtenagentur dpa. In den vergangenen Tagen hatten einige Parteimitglieder zugegeben, sich früher bei der rechtsextremen NPD engagiert zu haben.

ANTIFA: Piratenpartei wird zu Nazipartei - Neonazis erobern die Piratenpartei

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Fälle von ehemaligen NPD-Mitgliedern aus zwei Landesverbänden der Piratenpartei waren in den vergangenen Tagen öffentlich geworden. Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, verteidigte seine Parteifreunde. Er verwendete das Wort „Jugendsünden“. „Es gibt einige, die in jugendlicher Naivität in die NPD eingetreten sind und deren rechtsextreme Politik nicht wirklich durchschaut hatten“, sagte Nerz und fügte hinzu: „Wenn so jemand nach einem Jahr austritt, dann muss man solche Jugendsünden auch verzeihen. Doch dann müssen diese Menschen auch offen zu ihren Fehlern stehen.“

Die Jüdin

Marina Weisband Weiterlesen