Im Mittelalter galt Danzig als die reichste Stadt der Welt


Hanseatic Flag of Danzig

Hanseatic Flag of Danzig (Photo credit: Wikipedia)

Im Mittelalter galt Danzig als die reichste Stadt der Welt. Im Rahmen der Zweite Polnischen Teilung kam Danzig 1793 zum Königreich Preußen. Damit verlor es seinen eingeschränkten Autonomiestatus.

Danzig war bedeutendes Mitglied der Hanse und nahm seit 1361 an den Hansetagen teil.

Es blieb bis zum letzten Hansetag im Jahr 1669 Teil der Hanse, die jedoch ab Ende des 15. Jahrhunderts immer unbedeutender wurde. Zusammen mit Elbing und Thorn war Danzig die führende preußische Hansestadt.

In der zwischen 1816 und 1823 sowie 1878 und 1919 bestehenden Provinz Westpreußen war Danzig die Hauptstadt.

  • Während der Märzrevolution 1848 beteiligte sich Danzig an den Wahlen zur Frankfurter Nationalversammlung.

1848 waren im Danziger Hafen 104 Handelsschiffe beheimatet. 1831 hatte die preußische Verwaltung erstmals eine Erhebung über die Muttersprache der Einwohner des Regierungsbezirks Danzig durchgeführt. Laut der Erhebung waren im Regierungsbezirk Danzig, der die Stadt Danzig und das Umland umfaßte, 24 Prozent der Bewohner polnischsprachig bzw. kaschubischsprachig und 76 Prozent deutschsprachig.

1852 erhielt Danzig im Zuge des Eisenbahnbaus Anschluß an die seit 1842 im Aufbau befindliche preußische Ostbahn Berlin–Königsberg.

Der erste direkte Eisenbahnanschluß eröffnete Danzig via Berlin den Zugang zum mitteleuropäischen Eisenbahnnetz. Weiterlesen

Geheime Kanzlerakte – Grundgesetz für den Kanzler der Bundesrepublik Deutschland


Der kanzler kommt!

Der kanzler kommt! (Photo credit: Mattias H)

Geheime Kanzlerakte – Grundgesetz für den Kanzler der Bundesrepublik Deutschland.

Weiterlesen

Polnische Klaubanden jetzt in Dresden unterwegs mit neuer Masche: Kassengriff und auf und davon!


equestrian statue Goldener Reiter in Dresden, ...

Der goldene Reiter gen Osten. Im Deutschen Osten liegt die Zukunft des Deutschen Volkes

Polnische Klaubanden jetzt in Dresden unterwegs mit neuer Masche: Kassengriff und auf und davon!

Mehr in Kürze! Weiterlesen

Grenzenloses Deutschland


Bundesarchiv Bild 183-R99621, Heinrich Himmler

Zentralbild Reichsführer SS Heinrich Himmler (Aufnahme 1938)

Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt,

wenn es stets zu Schutz und Trutze brüderlich zusammenhält.

Von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt –

Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt!

Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang,
sollen in der Welt behalten ihren alten schönen Klang,
uns zu edler Tat begeistern unser ganzes Leben lang –
Deutsche Frauen, deutsche Treue, deutscher Wein und deutscher Sang! Weiterlesen

Was sind „Polonier“ im Deutschen Reich? Hausbesetzer in polnisch und russisch verwalteten Gebieten gemäß SHAEF Gesetz Nr. 52 Artikel VII, Buchstabe e?


Masurian farmhouse in East Prussia, now Poland

Image via Wikipedia

Polnische Liste

Unter Polen (P) bzw. Polnische Liste sind unterschiedliche Wahlbündnisse aus mehreren polnischen Wählervereinigungen und Parteien, darunter der Polenpartei zu verstehen, die im Deutschen Reichstag von 1871 bis 1919 vertreten waren.

Bei den in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Polen handelt es sich mehrheitlich um deutsch-polnische Aussiedler, die zusammen mit den anderen polnischstämmigen Bevölkerungsgruppen etwa 1,9 % (Mikrozensus 2009; laut polnischen Quellen: 2,5 %) der Bevölkerung ausmachen.

IntelligenzIntelligenzDie Angabe einer tatsächlichen Zahl wird durch die Tatsache erschwert, dass ein Großteil der Aussiedler zwar in Polen geboren wurde, aber aufgrund seiner Deutschstämmigkeit in die Bundesrepublik kam.

Diese Personen gelten als Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes und besitzen somit die deutsche Staatsbürgerschaft.

Polen in Deutschland: Minderheitenähnliche Rechte vereinbart

Die Polen in Deutschland sind keine anerkannte nationale Minderheit mit entsprechendem juristischem Status in Deutschland, das geben die Bedingungen der Ansiedlung in Deutschland nicht her. In Deutschland müssen bestimmte Kriterien für die Anerkennung als nationale Minderheit erfüllt sein:

  1. Die Angehörigen der betreffenden Minderheit sind deutsche Staatsbürger.
  2. Vom deutschen Mehrheitsvolk unterscheiden sie sich durch die eigene Sprache, Kultur und Geschichte.
  3. Die Angehörigen der Minderheit wollen die sich daraus ergebnde Identität bewahren.
  4. Die Angehörigen der Minderheit sind traditionell in Deutschland ansässig
  5. Die Angehörigen der Minderheit leben hier in angestammten Siedlungsgebieten,

Eine anerkannte polnische Minderheit gab es in Deutschland bis zu deren völliger Entrechtung am 7. September 1939. Alle Siedlungsgebiete dieser einstigen polnischen Minderheit gehören heute zum Staatsgebiet Polens.

In jüngster Vergangenheit war es zwischen Deutschland und Polen immer wieder zum Streit darüber gekommen, dass es in Polen zwar eine anerkannte und geschützte deutsche Minderheit gibt, der Polonia in Deutschland der Minderheitenstatus jedoch verweigert würde. Die deutsche Seite argumentierte dabei vor allem mit den Punkten 4 und 5 der obigen Liste und betrachtet die Polen nicht anders wie beispielsweise die türkische Gruppe in Deutschland als Migranten ohne festen, traditionellen Siedlungsraum. Minderheiten entstehen meist durch Grenzverschiebungen nach Kriegen oder durch politische Auseinandersetzungen wie die dänische Minderheit in Deutschland oder durch privilegierte Ansiedlung in geschlossenen Siedlungsräumen, wie die Donauschwaben oder Siebenbürger Sachsen. Das aber sei bei der Polonia nicht feststellbar lautete die deutsche Argumentation.

Nun ist man sich näher gekommen. Auch weiterhin wird es für die Polonia keinen Minderheitenstatus geben, doch wird es einige Vergünstigungen geben, so wurde es am Wochenende in einem Übereinkommen festgehalten, das Innenstaatssekretär Christoph Bergner und der polnische Staatssekretär Tomasz Siemoniak in Warschau unterzeichneten. Vertreter der Polonia und Bernard Gaida, der Vorsitzende der deutschen Minderheit in Polen stimmten zu. Der neue Vertrag  ist Resultat der deutsch-polnischen Gespräche am runden Tisch zwischen Vertretern der deutschen und polnischen Regierung, sowie Repräsentanten der deutschen Minderheit in Polen und der polnischen Volksgruppe in Deutschland.

Unter anderem wurde vereinbart, dass die die Bundesrepublik der Polonia ein Büro in Berlin, ein Museum und eine Internetseite finanzieren wird. Dazu soll es in Zukunft einfacher werden, in Deutschland polnisch zu lernen. Weiterhin verpflichtet sich die Bundesregierung dazu, einen Bevollmächtigten für die Anliegen der Polonia zu ernennen. Im Gegenzug hat sich Polen hat verpflichtet, die Verfolgung der Deutschstämmigen unter der kommunistischen Diktatur in Polen wissenschaftlich untersuchen zu lassen.

Identität und Bekenntnis zum Polentum sind aufgrund historischer Entwicklungen in der polnischsprachigen Bevölkerung unterschiedlich ausgeprägt.

Inschrift der Polnischen Arbeiterbank, Klosterstr. 2, Bochum

Inschrift der Polnischen Arbeiterbank, Klosterstr. 2, Bochum

Daraus resultiert die Existenz einer Vielzahl von Begriffen, wie

  • Polnischsprachige,
  • Personen polnischer Herkunft und
  • Polnischstämmige, welche diese Bevölkerungsgruppe beschreiben.

In dieser Großgruppe sind Personen mit vielfältigen Bindungen an die polnische Kultur vertreten, die sich selbst zum Beispiel auch als

Die Wahrheit über das Geheimnis um Rudolf Heß


Bundesarchiv Bild 146II-849, Rudolf Heß

Bundesarchiv Bild 146II-849, Rudolf Heß

I 51f

Welche Funktionen hatte Rudolf Heß? Im Deutschen Reich bekleidete Rudolf Heß die Ämter des Privatsekretärs, des Adjutanten, Reichsministers und stellvertretenden Parteiführers.

Womit wurde Rudolf Heß „berühmt“ – und besiegelte damit sein Schicksal? Am 10. Mai 1941 erfolgte sein Absprung über England, um über einen vorzeitigen Friedensschluß zu verhandeln.

Die Folge: nach kurzen Prozeß wurde er zu lebenslangem Zuchthaus wegen Verbrechen wider den Frieden verurteilt. Dabei sieht Artikel 32 der Haager Landkriegsordnung (HLKO) vor, daß Parlamentäre außerhalb einer Gefangennahme, Inhaftierung, eines Festhaltens, von Anklagen und Verurteilungen stehen.

Das IMT (Nürnberger Prozesse, International Military Tribunal) verurteilte Rudolf Heß wegen Weiterlesen