Ben de Biel, die Piraten und die Juden: „Ist Sarah Wagenknecht eine Jüdin?“


Bilingual street signs

Quellgasse oder Judengasse, das ist hier die Frage...

Ben de Biel, die Piraten und die Juden: „Ist Sarah Wagenknecht eine Jüdin?“

Sarah ist ein jüdischer Frauenname, Wagenknecht erinnert an Liebknecht oder Libeskind und so weiter. Weiterlesen

Kein Bedauern! – Ben de Biel, die Piraten und die Juden


The Fall of the Berlin Wall, 1989. The photo s...

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Ben de Biel: Kein Bedauern

Ben de Biel, die Piraten und die Juden

Ben, zuerst erzähl doch mal kurz, wie das eigentlich alles begonnen hat, mir dir und der Maria? 
Ben: Ich hab 1991 mit der Organisation von Partys begonnen, damals noch im Berliner „Eimer“. Bis dahin hatte ich immer nur meine eigene Wohnung abgerockt. Vorher hatte ich allerdings ganz anständig nicht in Berlin gewohnt, um hier nicht zu versumpfen, sondern in Hamburg eine Fotosausbildung gemacht. Dann ist aber die Mauer gefallen und ich bin nach Berlin …

… was du bis heute nicht bereut hast. 
Ben: Wie bitte?! Auf keinen Fall.

Ben de Biel, die Piraten und die Juden

Ben de Biel, die Piraten und die Juden

Ben de Biel , Betreiber des Berliner Clubs „Maria am Ufer“ über das Clubleben der Hauptstadt, unumgängliche Musikentwicklungen und extremgute DJs…

Ben de Biel, die Piraten und die Juden

Ben de Biel PIRATEN PARTEI Berlin Xberg

Ben de Biel PIRATEN PARTEI Berlin Xberg

Ich treffe Ben de Biel, Hirn und Herz der Maria, an seinem Schreibtisch. Die hohen Betonwände des Büroraumes und dem winzigen Fenster drin wirken nicht sehr einladend. Aber das kreative Chaos an Unterlagen und Flyern auf dem riesigen Tisch, Krims Krams in Schränken und Postern an der Wand deuten darauf hin, daß sich hier die kreative Zelle des Clubs befindet.

Alle Mann an Deck. Die Piraten Martin Delius, Ben de Biel, Spitzenkandidat Andreas Baum und Christopher Lauer

Alle Mann an Deck. Die Piraten Martin Delius, Ben de Biel, Spitzenkandidat Andreas Baum und Christopher Lauer

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Perfekte Welle für die Piraten – Der gefragteste Berliner Politiker nach dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit hieß am Sonntagabend Andreas Baum


Election results in the 2009 European Parliame...

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Ihr Erfolg überrascht am meisten die Piraten selbst

„Chaos-Truppe vor Wahl-Sensation“, titelte die BILD

Zum ersten Mal ist der Partei mit dem Piratensegel auf der Fahne mit neun Prozent der Einzug in ein Länderparlament gelungen. Die Piraten liefern zweifellos das Überraschungsergebnis des Berliner Wahlabends und feierten im Kreuzberger Ritter Butzke.

In Berlin als derzeit angesagte Stadt für junge, kreative Menschen hat die Partei bundesweit das größte Wählerpotenzial. Viele Anhänger digitaler Technik und Kultur können mit der bestehenden parlamentarischen Demokratie wenig anfangen und suchen nach neuen Formen der Mitbestimmung.

Da treffen die Piraten mit ihren Transparenzforderungen und Online-Angeboten vor allem in den Berliner Innenstadtbezirken auf Zustimmung.

Fast alle Parteien müssen Stimmen an die Piraten abgeben, die meisten Wähler fischen die Piraten allerdings aus dem Reservoir der Nichtwähler.

Der gefragteste Berliner Politiker nach dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit hieß am Sonntagabend Andreas Baum

Der gefragteste Berliner Politiker nach dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit hieß am Sonntagabend Andreas Baum

Am Ende ist das Piratenfloß sensationell sicher in den Berliner Hafen eingefahren. Mit 8,9 Prozent.

Januar 2010: Protest der Piratenpartei auf dem Flughafen Berlin-Tegel gegen die Einführung von Nacktscannern

Januar 2010: Protest der Piratenpartei auf dem Flughafen Berlin-Tegel gegen die Einführung von Nacktscannern

Der Jubel nimmt kein Ende, als die Anhänger am frühen Abend die ersten Prognosen in der dicht besetzten Kreuzberger Kneipe „Ritter Butzke“ auf den Bildschirmen sehen. Weiterlesen