„EU wie eine Klammer für tief zerstrittenes Belgien“


Belgium September 2005 - - Ieper / Ypres  - 3 ...

Belgium September 2005 – – Ieper / Ypres – 3 25 lb shells await (Photo credit: ColinsCamera)

„EU wie eine Klammer für tief zerstrittenes Belgien“.

„Nach Auschwitz einsteigen bitte“. Durchsage schockiert Fahrgäste


Jewish Family, Auschwitz concentration camp

Jewish Family, Auschwitz concentration camp (Photo credit: Andormix – Isaac Torrontera)

In Belgien verschafft sich ein Unbekannter Zugang zu einem Bahn-Lautsprecher und ruft die Reisenden auf, in den Zug „Richtung Auschwitz“ einzusteigen. Juden wurden dabei gebeten, in Buchenwald wieder auszusteigen. In Öffentlichkeit und Politik schlägt der Vorfall hohe Wellen. Der Übeltäter kann bislang nicht dingfest gemacht werden.

„Nach Auschwitz einsteigen bitte“. Durchsage schockiert Fahrgäste

Auschwitz concentration camp

Auschwitz concentration camp (Photo credit: imansari)

Mit einer makaberen Durchsage in der Bahn hat ein Unbekannter in Belgien die Fahrgäste schockiert. „Willkommen im Zug Richtung Auschwitz„, hörten entsetzte Passagiere am Donnerstagabend über Lautsprecher in dem Zug von Namur nach Brüssel, berichtete der belgische Rundfunk RTBF. „Alle Juden werden gebeten, in Buchenwald auszusteigen.“ Auschwitz-Birkenau und Buchenwald waren in der Zeit des Nationalsozialismus zwei Vernichtungslager, in denen systematisch Juden ermordet wurden.

Weiterlesen

PKW-Maut – Überwachungsstaat perfektioniert sich – Bewegungsprofile und Überwachungsvideos werden gespeichert


Party convention, Düsseldorf 1965

Image via Wikipedia

Trotz aller Dementis auch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) laufen die Vorbereitungen zur Einführung einer Pkw-Maut offenkundig auf Hochtouren. Laut „Auto-Bild“ hat Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) eine Arbeitskommission der Bundesländer eingerichtet, die Konzepte entwickeln soll. Experten befürworten die Einführung einer elektronische Vignette. Sollte sich der Bund dafür entscheiden, könnte es ganz schnell gehen. Ein völlig neues System lässt sich innerhalb eines Jahres funktionsfähig einrichten.

Die E-Vignette würde die Abgabe nicht nach gefahrenen Kilometern – wie bei Lkw – berechnen, sondern nach einem gebuchten Zeitraum. Wie beim „Pickerl“ in Österreich könnte der Autofahrer entweder für ein Jahr, für zwei Monate oder für zehn Tage buchen. Bis zu vier Milliarden Euro ließen sich so im Jahr erzielen, hat Rolf Herzog, Geschäftsführer der Firma Ages in Langenfeld, errechnet.

Ages ist in den Benelux-Ländern sowie in Dänemark und Schweden Betreiber des Lkw-Maut-Systems. Da wird die E-Vignette eingesetzt.

Wichtigster Punkt dabei: Es werden Daten über die Bewegungsprofile der Fahrzeuge und Überwachungsvideos gespeichert. Und die Ausländer werden zur Kasse gebeten. Weiterlesen