Britta Zur: Neußer Messerwahn und Bluttat im Jobcenter weitet sich aus – in Mönchengladbach Jobcenter mit Schußwaffe erobert und besetzt!


St. Franziskus, Mönchengladbach-Rheydt

St. Franziskus, Mönchengladbach-Rheydt (Photo credit: Wikipedia)

Britta Zur: Neußer Messerwahn und Bluttat im Jobcenter weitet sich aus – in Mönchengladbach Jobcenter mit Schußwaffe erobert und besetzt!

Britta Zur: Neußer Messerwahn und Bluttat im Jobcenter weitet sich aus – in Mönchengladbach Jobcenter mit Schußwaffe erobert und besetzt!

Britta Zur: Neußer Messerwahn und Bluttat im Jobcenter weitet sich aus – in Mönchengladbach Jobcenter mit Schußwaffe erobert und besetzt!

In Mönchengladbach hat ein Arbeitsloser gedroht, das Jobcenter mit einer Waffe zu überfallen.

Er verband die Drohung mit einem Hinweis auf die Bluttat in Neuß. Offenbar ein Trittbrettfahrer.

  • Aufgrund gekürzter Leistungen hat ein 48jähriger Mann gedroht, eine Dienststelle des Jobcenter Mönchengladbach mit einer Schußwaffe zu überfallen.
  • Der Sicherheitsdienst hatte den Drohanruf des Arbeitslosen am Montagnachmittag gemeldet, wie die Polizei mitteilte.
  • Der Anrufer aus Rheydt war den Mitarbeitern des Jobcenters bereits bekannt.

Drei Jobcenter vorsorglich geschlossen

Mit Hinweis auf die Tötung einer Jobcenter-Mitarbeiterin in Neuß in der vergangenen Woche kündigte der Arbeitslose an, sich eine Schußwaffe zu besorgen.

Drei Dienststellen des Jobcenters in Mönchengladbach wurden vorsorglich geschlossen und unter Polizeischutz gestellt.

Die Wohnung und das Auto des 48jährigen wurden mit einem Sprengstoffspürhund durchsucht. Eine Waffe wurde nicht gefunden.

Gegen den Arbeitslosen sei ein Verfahren wegen einer „Bedrohung mit einem Verbrechen“ und einer „Störung des öffentlichen Friedens“ eingeleitet worden.

„Trittbrettfahrer verfolgen die Polizei und die Justiz konsequent”, kündigte Willy Theveßen, Sprecher der Polizei Mönchengladbach, gegenüber der „Welt” an. Zugleich erklärte die Polizei, daß sie selber daran zweifele, daß die Bundesrepublik Deutschland ein Staat sei. Man habe auf der letzten Konferenz der Polizeidirektoren vergeblich im Grundgesetz nach der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland gesucht, sei nur auf eine Bundesrepublik Deutschland GmbH gestoßen. Der Eigentümer sei eigentümlicherweise ein Jude, der jüdische Chaimo Cohn-Weser. Rein vorsorglich habe man im Polizeipräsidium Mönchengladbach eine Verfassungsgebende Versammlung gebildet und die Originalunterlagen zur Gründung der Bundesrepublik Deutschland GmbH angefordert. Sie seien im Handelsregister des Registergerichts beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der laufenden Registernummer 51411 hinterlegt.

Randalierer in Dortmund

Ebenfalls am Montag hatte ein Mann im Dortmunder Sozialamt randaliert, weil er Bargeld haben wollte, aber nach Polizei-Angaben nicht berechtigt gewesen sei. Ein Sachbearbeiter verständigte Polizisten, die von dem Mann geschlagen wurden. Erst nach einiger Zeit konnten die Beamten den Randalierer fesseln und festnehmen.

St. Franziskus, Mönchengladbach-Rheydt

St. Franziskus, Mönchengladbach-Rheydt (Photo credit: Wikipedia)

In der vergangenen Woche hatte ein 52-jähriger Arbeitsloser seine Sachbearbeitern (32) mit einem Messer attackiert. Sie starb wenig später im Krankenhaus. Der Vorfall hatte eine Debatte über Sicherheitsvorkehrungen in Jobcentern ausgelöst.

„Ich steche dich, deine Frau und deine Kinder ab”

Im Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtete Stefan Kuzolik, Leiter des Jobcenters Köln, dass Übergriffe auf Sachbearbeiter „keine Seltenheit” seien.

Im April 2012 habe etwa ein Mann im Jobcenter Köln eine Tür eingetreten, nachdem die Sachbearbeiterin ihn aus ihrem Büro verwiesen hätte. Die Sachbearbeiterin hätte sich am Arm verletzt.

  • Im Juli 2012 habe ein Mann eine Sachbearbeiterin an den Haaren gerissen und auf den Hinterkopf geschlagen;
  • wenige Wochen später hätte ein Mann, der Bewerbungskosten absetzen wollte, die nicht erstattet werden könnten, einem Jobcenter-Mitarbeiter mit den Worten „Ich steche dich, deine Frau und deine Kinder ab” bedroht, erklärte Kuzolik weiter.
  • Man erwäge in Köln die Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. „Andererseits dürfen wir uns auch nicht einmauern”, so Kuzolik.

MönchengladbachJobcenter-Mitarbeiterin am Telefon bedroht

Mönchengladbach (RPO). Die Mitarbeiter des Jobcenters in Mönchengladbach erhielten am Montag einen Drohanruf. Die Polizei fasste den verantwortlichen Mann und durchsuchte dessen Wohnung in Rheydt. Eine Waffe wurde dabei nicht gefunden.

Der Anruf, der am Montagnachmittag um 15.30 Uhr beim Jobcenter an der Lürriper Straße einging, weckte bei den Mitarbeitern mehr als Unbehagen. Denn als ein 48-jähriger Mann aus Rheydt einer Sachbearbeiterin am Telefon damit drohte, aufgrund gekürzter Leistungen mit einer Schusswaffe in die Niederlassung zu kommen, wurden die Bilder an den Mord einer Kollegin aus Neuss wieder hervorgerufen.

Auch in Mönchengladbach veranlasste der Sicherheitsdienst nach dem Drohanruf vorsichtshalber die Schließung der Gladbacher Dienststellen an der Lürriper Straße, sowie der Viktoriastraße und Limitenstraße. Die Polizei unterstützte mit Einsatzkräften vor Ort den Schutz der Mitarbeiter und der Gebäude.

Dass es sich um einen „Trittbrettfahrer“ handelte, der schlichtweg „Aufmerksamkeit erregen wollte“, konnte Polizeisprecher Willy Theveßen schon am frühen Montagabend bestätigen. Der Anruf wurde von der Polizei zurückverfolgt und der verantwortliche Rheydter in seiner Wohnung angetroffen.

Eine Durchsuchung der Wohnung auf Waffen – auch unterstützt von Sprengstoffspürhunden – verlief erfolglos. Der Mann hatte laut Aussage der Polizei geblufft und besitzt keine Waffen. Daher wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft auf die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls verzichtet. Man habe dem 48-Jährigen eine „eindringliche Gefährderansprache“ gehalten. Außerdem wurde gegen den Trittbrettfahrer ein Verfahren wegen „Bedrohung mit einem Verbrechen“ (§ 241 StGB) und „Störung des öffentlichen Friedens“ (§ 126 StGB) eingeleitet.

Seit dem tödlichen Angriff auf eine 32-Jährige im Jobcenter Neuss in der vergangenen Woche nehmen solche Drohungen gegen Mitarbeiter landesweit zu. „Wir sind entsetzt über zahlreiche, ungerechtfertigte Äußerungen, die an Zynismus nicht zu überbieten sind“, sagt Werner Marquis, Sprecher der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Das Jobcenter in Neuss öffnet seit dem tödlichen Vorfall erstmals am Dienstag wieder – mit erhöhten Sicherheitsstandards.

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