Hauptamtliche Mitarbeiter bei der Staatssicherheit der Deutsche Demokratische Republik / MfS StaSi DDR


Deutsche Demokratische Republik 2.0 (DDR 2.0)

Das MfS konnte seinen Personalbestand kontinuierlich ausbauen. Verfügte der MfS-Vorgänger Verwaltung zum Schutz der Volkswirtschaft 1949 nur über 1.150 feste Mitarbeiter, so stieg diese Zahl bis zum 31. Oktober 1989 auf 91.015 hauptamtliche MfS-Mitarbeiter (darunter 13.073 Zeitsoldaten) an.

Seit seiner Existenz beschäftigte das MfS rund 250.000 Personen hauptamtlich, darunter rund 100.000 Zeitsoldaten des Wachregiments Feliks Dzierzynski.

Größter geheimdienstlicher Apparat der Weltgeschichte

In Bezug auf die Einwohnerzahl bildete das MfS – Ministerium für Staatssicherheit – mit einer Quote von einem hauptamtlichen Mitarbeiter auf 180 Einwohner (Stand: 1989) den größten geheimdienstlichen Apparat der Weltgeschichte (Zum Vergleich: In der Sowjetunion kam 1990 ein KGB-Mitarbeiter auf 595 Einwohner, im Dritten Reich in den Grenzen von 1937 ein Gestapo-Mitarbeiter auf rund 8.500 Einwohner).

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Ein Kommentar zu “Hauptamtliche Mitarbeiter bei der Staatssicherheit der Deutsche Demokratische Republik / MfS StaSi DDR

  1. Hier darf ich Dir eine frohe Botschaft übermitteln? Das ist eine Kopie einer Mail, und ich hoffe, das der Absender Dich gern als Vermittler sieht!

    Glück Auf, mein Landsmann!

    Erfolg für den FoeBuD: Bundesrat lehnt Meldegesetz ab

    Liebe Bürgerrechtsengagierte,

    unser Protest gegen Meldeämter als Daten-Dealer zeigt ersten Erfolg:
    Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung das Meldegesetz an den
    Vermittlungsausschuss verwiesen und empfiehlt eine
    Einwilligungslösung. Heute morgen haben wir vor dem Bundesrat rund
    200.000 Unterschriften an die Vertreter der Bundesländer übergeben.

    Fotos von der Aktion mit unserer großen Datenkrake gibt es hier:

    Meldedaten_12-09-21-7

    Das Meldegesetz hätte es in der ursprünglichen Fassung faktisch
    unmöglich gemacht, dass Bürgerinnen und Bürger dem Verkauf ihrer Daten
    an kommerzielle Adresshändler wirksam widersprechen können.

    Doch gegen die Pläne der Adresslobby formierte sich breiter Protest
    und großer Zuspruch für unsere Kampagne. Herzlichen Dank an alle, die
    uns unterstützt haben!

    Der Widerstand veranlasste die Politik, zurückzurudern. Plötzlich
    wollte es niemand mehr gewesen sein.

    Heute nun der Durchbruch: Der Bundesrat hat das Meldegesetz in der
    vorliegenden Fassung abgelehnt und es an den Vermittlungsausschuss
    verwiesen. Er empfahl die Einwilligungslösung und eine Zweckbindung
    der abgefragten Adressen.

    Das reicht uns aber nicht, denn weitere wichtige Punkte sind noch offen:

    – Wir fordern, dass die Einwilligung den Meldeämtern gegenüber
    erfolgen muss, nicht bei den Firmen. Denn „Einwilligungen“ bei Firmen
    sind oft weder freiwillig noch informiert, sondern werden im
    Kleingedruckten versteckt oder durch einen Zustimmungs-Klick
    erschlichen.

    – Wir fordern, die Hotelmeldepflicht und die Vermieterbescheinigung
    aufzuheben.

    Unsere detaillierten Forderungen mit Begründung gibt es hier:
    https://www.foebud.org/datenschutz-buergerrechte/forderungen-melderecht-mit-zusatzforderungen.pdf

    Wir bleiben dran: Wir werden dem Vermittlungsauschuss auf die Finger
    schauen und nicht zulassen, dass Adresshändler und Werbefirmen die
    Meldeämter doch noch zu Daten-Dealern machen.

    Herzliche Grüße
    //Rena Tangens, FoeBuD e.V.

    P.S.: Machen Sie uns stark gegen die Adresshandels-Lobby – unterstützen
    Sie unsere Arbeit für Bürgerrechte und Datenschutz mit einer Spende!

    Spendenkonto 2129799 / Sparkasse Bielefeld / BLZ 480 501 61
    Online spenden: https://www.foebud.org/spende/

    FoeBuD e.V., Marktstr. 18, D-33602 Bielefeld, Tel: +49-521-175254

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