Deutsch-polnische Grenze wird zentimetergenau neu vermessen


Bewegung Autonomes Schlesien

Seit dem Beitritt Polens zum Schengen-Raum (2007) besteht zwischen Deutschland und Polen freier Grenzverkehr ohne Personenkontrollen. Und doch rücken Vermessungsexperten beider Länder an, den Grenzverlauf neu zu orten mithilfe sattelitengestützter GPS-Messungen und digitalen Orthophotos, die verzerrungsfreie Ansichten aus der Luft ermöglichen.
Sozusagen von oben herab soll zentimetergenau die Rechtshoheit beider Länder festgelegt werden, etwa ob bei Unfällen deutsches oder polnisches Recht zur Anwendung kommt. Denn bei aller Angleichung bleibt auf eins Verlaß: auf Streit warten genügend Juristen hüben wie drüben.

Angesichts leerer Kassen schweigen sich die betroffenen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen über den Kostenaufwand aus. Zwei Jahre werden vergehen, bis Ergebnisse vorliegen, also etliche Millionen Euro auszugeben sind.

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