ANTIFA: Piraten werden zur Nazipartei – Nerz schützt Ex-NPD-Mitglieder


Die Piratenpartei freut sich derzeit über neue Mitglieder und immer bessere Umfragewerte. Überschattet wird die Entwicklung von einer unangenehmen Debatte: Wie geht die Partei mit Mitgliedern um, die früher in der NPD waren?

Der Grünen-Politiker Volker Beck hat den Umgang der Piratenpartei mit Ex-NPD-Mitgliedern in ihren Reihen kritisiert.

Die Äußerungen des Chefs der Piratenpartei, Sebastian Nerz, seien geradezu naiv.

Ehemalige NPD-Mitgliedschaften von jetzigen Parteifreunden als Jugendsünden abzutun, das gehe nicht, sagte der Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion der Nachrichtenagentur dpa. In den vergangenen Tagen hatten einige Parteimitglieder zugegeben, sich früher bei der rechtsextremen NPD engagiert zu haben.

ANTIFA: Piratenpartei wird zu Nazipartei - Neonazis erobern die Piratenpartei

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Fälle von ehemaligen NPD-Mitgliedern aus zwei Landesverbänden der Piratenpartei waren in den vergangenen Tagen öffentlich geworden. Der Bundesvorsitzende der Piratenpartei, Sebastian Nerz, verteidigte seine Parteifreunde. Er verwendete das Wort „Jugendsünden“. „Es gibt einige, die in jugendlicher Naivität in die NPD eingetreten sind und deren rechtsextreme Politik nicht wirklich durchschaut hatten“, sagte Nerz und fügte hinzu: „Wenn so jemand nach einem Jahr austritt, dann muss man solche Jugendsünden auch verzeihen. Doch dann müssen diese Menschen auch offen zu ihren Fehlern stehen.“

Die Jüdin

Marina Weisband

ist die neue reichsdeutsche Führerin der Nazipartei.

Die Jüdin Marina Weisband aus der Ukraine ist die Anführerin der neuen Nazipartei in Deutschland

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So hatte der Kreistagsabgeordnete Matthias Bahner in Mecklenburg-Vorpommern zugegeben, dass er zwischen 2003 und 2004 der NPD angehörte. Am Freitag wurde bekannt, dass der 27-Jährige am Donnerstag seine Arbeit im Landesvorstand und im Kreisvorstand der Piratenpartei in Greifswald niedergelegt hat. Im bayerischen Freising war zuvor der Kreisverbandsvorsitzende der Piraten zurückgetreten, weil auch von ihm eine frühere NPD-Mitgliedschaft öffentlich geworden war. Er hatte in einer Stellungnahme von einem „Fehltritt“ gesprochen.

Piraten-Chef Nerz sagte, er glaube nicht, dass sich seine Partei mit der Aufnahme ehemaliger NPD-Mitglieder angreifbar mache: „Auch in unserer Satzung steht, dass wir extremistische Politik ablehnen, und das wird bei uns intensiv gelebt. Wenn sich jemand bei uns mit rechtsextremistischen und ausländerfeindlichen Thesen aufhält, stellt er sich schnell ins Abseits. Solche Leute haben keine Zukunft in der Piratenpartei.“

Der Landesvorsitzende der Piratenpartei in Mecklenburg-Vorpommern, Michael Rudolph, sagte am Freitag in Rostock zum Rücktritt seines Parteikollegen Bahner, dieser habe seine Fehler eingesehen. Sein Kreistagsmandat für Vorpommern-Greifswald wolle der 27-Jährige Politikstudent aber vorerst behalten. Im Kreisverband solle es aber eine Mitgliederbefragung geben: „Wenn die Mehrheit will, dass er nicht mehr im Kreistag arbeitet, will er das akzeptieren“, erklärte Rudolph.

Bahner hatte den Piraten seine NPD-Mitgliedschaft zwischen 2003 und 2004 verschwiegen. Erst später wurde bekannt, dass er – trotz anderslautender Beteuerungen – auch bei NPD-Demonstrationen aufgetreten sein soll. Er hatte sich daraufhin bei seinen Parteifreunden entschuldigt.

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4 Kommentare zu “ANTIFA: Piraten werden zur Nazipartei – Nerz schützt Ex-NPD-Mitglieder

  1. Warum zeigst du Marina Weisband mit einem großen Bild und verunglimpfendem Bildtitel, ohne in deinem Text darauf einzugehen?
    Warum gehst du nicht auf Parteimitglieder in anderen großen deutschen Parteien ein, die ebenfalls eine NPD-Vergangenheit oder gar eine Nazi-Vergangeheint haben? (Es gibt genug)
    Was hat das ganze mit ANTIFA zu tun, darauf gehst du ebenfalls nicht ein?!
    Warum verlinkst du das ganze mit Occupy, Paris, United States etc?
    Und warum nennt man sich auf Twitter „Karl Dönitz“?

    Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Artikel komplett ironisch zu verstehen ist, oder von einem Mitglied der CDU kommt die Angst vor dieser seltsamen Piratenpartei hat, oder (und das wäre echt das schlimmste) dass du das wirklich ernst meinst, was du dort geschrieben hast und „aufmerksamkeitsgeil“ bist. Einer der schlechtesten Blogs den ich jeh gelesen habe, und ich bin kein Piratenwähler.

    • Warum sollte eine attraktive Jüdin – so wie Monica Samille Lewinsky, die dem US amerikanischen Präsidenten Bill Clinton die Stange gehalten hat – ohne Abbild bleiben?

  2. Pingback: US amerikanischer Besatzungs-Botschafter Philip Murphy: „Von Berlin geht eine Vision aus“ | Auf die rechte Gesinnung kommt es an

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