Nach der dritten polnischen Teilung kommt die vierte! so der Generalfeldmarschall des Staates Preußen


Bundesarchiv Bild 183-L28455, Rußland, An der Sowjetfront: (Ukraine) Generalfeldmarschall Reichenau beim Studium der Karte. PK-Aufnahme: Kriegsberichter Mahla

Bundesarchiv Bild 183-L28455, Rußland, An der Sowjetfront: (Ukraine) Generalfeldmarschall Reichenau beim Studium der Karte. PK-Aufnahme: Kriegsberichter Mahla

Nach der dritten polnischen Teilung kommt die vierte! so der Generalfeldmarschall des Staates Preußen

In Oppeln wohnt ohnehin nur reichsstämmige Bevölkerung des Deutschen Reichs. Jetzt werden Ordnung und Recht in Polonien wiederhergestellt.

Und zwar nach reichsdeutscher Manier!

Langsam erledigen auch die Polen ihre Hausaufgaben! In Siebenbürgen, in Südtirol sind die Ortsnamen schon zwei- und dreisprachig! Wann kommt Niederschlesien, Pommern, Ostpreußen und das Sudetenland dran??? Auch in der Lausitz bekommen die Sorben alle Rechte zugestanden! Diese sind ja auch ein slawisches Volk! Am Anfang der Versöhnung, muß das Ende von Unrecht steh´n!!!!

Dieselolli1 vor 2 Wochen

Zweisprachige Ortsschilder dürfen in genannten Gemeinden erst aufgestellt werden, wenn die deutschen Ortsbezeichnungen/Straßennamen gemäß der Verordnung über zweisprachige Orts- und Lagebezeichnungen Dwujęzyczne nazewnictwo geograficzne offiziell genehmigt wurden. Dafür muss der Gemeinderat der Einführung der deutschen Bezeichnungen zustimmen und es müssen die Genehmigungen des Woiwoden sowie des polnischen Innenministeriums (MSWiA) vorliegen. Zwar muss die Gemeindebevölkerung nur befragt werden, wenn der Anteil der deutschen Minderheit an der Bevölkerung unter 20% liegt, doch setzen auch die Gemeinden mit über 20% auf freiwillige Umfragen. Bisher wurden die Verordnung und damit das Recht auf zweisprachige Ortsschilder nach und nach in den Gemeinden Radlau / Radłów, Czissek / Cisek, Leschnitz / Leśnica, Tarnau / Tarnów Opolski, Chronstau / Chrząstowice, Stubendorf / Izbicko, Guttentag / Dobrodzień, Himmelwitz / Jemielnica, Colonnowska / Kolonowskie, Kranowitz / Krzanowice, Ujest / Ujazd, Zülz / Biała, Zembowitz / Zębowice, Klein Strehlitz / Strzeleczki, Comprachtschütz / Komprachcice, Groß Döbern / Dobrzeń Wielki, Oberglogau / Głogówek, Lugnian / Łubniany, Proskau / Prószków, Gogolin / Gogolin, Birawa / Bierawa, Reinschdorf / Reńska Wieś sowie für Lubowitz / Łubowice, einen Ortsteil von Rudnik eingeführt.

Hochgeladen von  am 25.04.2011

Die Geschichte der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 – Vortrag von Hans Eifler bei der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe NRW, am 13. März 2011 in Oberhausen.

Die zweisprachigen Ortsschilder sind wie die bisherigen grün gehalten und weiß beschriftet. Unter dem polnischen Ortsnamen steht in gleicher Schriftgröße der deutsche. In der Gemeinde Czissek wurden zu den alten Ortsschildern zusätzlich deutschsprachige Schilder angehängt. Ob das Anbringen getrennter Schilder dem polnischen Minderheitengesetz entspricht, ist aber unklar. Zwar waren deutschsprachige Ortsschilder seit 2005 erlaubt, es hatte bis 2008 jedoch keine berechtigte Gemeinde von den Behörden Geld für die Aufstellung von deutschsprachigen Ortsschildern erhalten. Erst für das Jahr 2008 wurden erstmals 250.000 Złoty für die Herstellung und Aufstellung von Ortsschildern eingeplant. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass die Gemeinde Radlau/Radłów im Herbst 2008 die ersten deutschsprachigen Ortsschilder aufstellen wird. Am 4. September 2008 erhielt dann Lubowitz/Łubowice als erster Ort deutschsprachige Ortstafeln. Am 12. September 2008 folgte die Gemeinde Radlau/Radłów als erste Kommune in Polen mit der feierlichen Enthüllung zweisprachiger Ortsschilder. Am 15. September 2008 wurden in der Gemeinde Czissek/Cisek deutschsprachige Ortsschilder aufgestellt.

Zusätzliche Straßennamen in deutscher Sprache wurden bisher von keiner Gemeinde beantragt. Jedoch gibt es schon seit der politischen Wende in Polen 1989 auch privat finanzierte zweisprachige Begrüßungstafeln (u.Ä.).

Solche öffentlichen Symbole der Zweisprachigkeit und der deutschen Minderheit sind in Polen nicht unumstritten, es blieb aber meist bei Drohungen (neue) deutschsprachige Schilder oder Inschriften zu zerstören. Gegner der Minderheitengesetze sahen sich 2004 in ihren Befürchtungen — die Minderheit untergrabe die staatsrechtliche Souveränität Polens im Oppelner Land — bestätigt, als der Starost von Strzelce Opolskie — selbst Mitglied der Minderheit — das obligatorische polnische Staatswappen an seinem Amtsgebäude durch das Landkreiswappen und ein zweisprachige Informationsschild ersetzte, was eine Straftat darstellt, die mit bis zur einem Jahr Gefängnisstrafe geahndet wird und sogar zu einer Sejm-Debatte, und Distanzierung anderer Minderheitsvertreter führte.

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