aCAMPada Berlin – Freitag, den 2. September 2011, 16 Uhr 30 Brandenburger Tor


The Brandenburg Gate in Berlin, Germany

Image via Wikipedia

Der nächste Zeltmarsch findet am kommenden Freitag, den 2. September 2011 statt.

Treffpunkt ist um 16 Uhr 30 am Brandenburger Tor Berlin,

Richtung Alexanderplatz in Ost-Berlin an der Urania-Weltzeituhr.

Siehe auch:

Wer zeltet, kann verlieren. Wer nicht zeltet, hat schon verloren. – Der Zeltmarsch in der Retrospektive

 #alex11 – aCAMPada Berlin und die Zelte – das ist für viele von uns untrennbar.

Wir denken, ein Demokratiecamp sollte auch in Deutschland möglich sein und das wollen wir auch unseren Freunden in aller Welt zeigen.

Wir wollen zeigen, dass auch in diesem Land eben nicht alle Menschen mit den Entscheidungen einverstanden sind, die getroffen werden um „Märkte“ zu beruhigen oder den Euro zu „retten“.

Denn oft stehen Zwangskredite und Sozialabbau bei unseren europäischen Nachbarn im Zusammenhang mit solchen Maßnahmen.
„Reformen“, die wir hier auch bald wieder zu erwarten haben, wenn wir nicht zeigen, dass wir mit einer solchen Politk nicht einverstanden sind.

Das Muster ist immer dasselbe:

  • Panikmache,
  • Ankündigungen alles würde total schlimm werden und
  • danach die Belehrung sozialer Raubbau sei nun die einzige Alternative.

Wir Menschen, die sich seit dem 20. August 2011 auf dem Alexanderplatz Berlin an der Weltzeituhr Urania versammeln, sagen nein zu einer solchen Politik und dies wollen wir auch zeigen:

Mit unseren eigenen Symbolen, mit Kreativität, friedlich und basisdemokratisch. Daß es dabei oft auch mal Streit gibt und vielen Menschen vieles zunächst unklar bleibt, ist Teil des Prozesses.
In den letzten Tagen kam öfter die Frage auf, was die Menschen auf dem Alexanderplatz eigentlich wollen. Einfach gesagt: Eine gerechte Gesellschaftsordnung.
  • Gerechtigkeit ist das Ziel und Demokratie ist der Weg dahin.
  • Echte Demokratie – mit Versammlungs- und Meinungsfreiheit.
  • Derzeit entstehen viele neue Texte, die all das noch besser erklären sollen, doch bietet eines unserer „Manifeste“ schon eine erste Annäherung.
Nach den restrikiven Einschränkungen des Versammlungsrechts verabredeten sich die Empörten letzten Freitag um gemeinsam mit Zelten vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz zu marschieren.

Die Bilder der gewaltsamen Räumung sollten mittlerweile jedem bekannt sein.

Doch handelte es sich bis dahin um eine friedliche, kreative Demonstration an der Menschen aller Altersklassen und aus jeder sozialen Schicht teilnahmen.

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